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Thema: Salzburg bleibt bei Glücksspielverbot

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    News Editor Avatar von Casinonews
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    Standard Salzburg bleibt bei Glücksspielverbot

    Streng. Der Bund macht die Regeln für das "große Glücksspiel" strenger. Salzburg reicht das nicht: Hier bleibt auch Zocken um kleine Summen verboten.

    Das Glücksspiel wird in Österreich neu geregelt. Wie die SN berichteten, wird der Bund das entsprechende Gesetz novellieren, um eine bessere Überwachung und Kontrolle zu gewährleisten.

    Ob das sogenannte kleine Glücksspiel legalisiert wird, liegt aber weiterhin im Ermessen des Landes. Unter kleinem Glücksspiel wird man in Zukunft Spiele verstehen, bei denen der höchste Einsatz zehn Euro beträgt und ein maximaler Gewinn von 10.000 Euro möglich ist.

    Trotz der neuen Regeln des Bundes wird das Land Salzburg seine bisherige Haltung nicht ändern. Das kleine Glücksspiel bleibt verboten. Die Sozialdemokraten sind strikt gegen eine Legalisierung.

    LH-Stv. David Brenner (SPÖ) sagt, dass sich durch das neue Glücksspielgesetz nichts an seiner bisherigen Haltung ändere. Er wolle nicht, dass das Land Salzburg am kleinen Glücksspiel mitverdiene. Glücksspiel sei die häufigste nicht stoffgebundene Sucht in Österreich. Zwar könnte das Land theoretisch vom kleinen Glücksspiel finanziell profitieren, aber trotzdem gehe die Rechnung nicht auf. Denn die Folgen seien zu gravierend. Es bleibt für Brenner dabei: Sucht soll man nicht fördern und auch nicht daran verdienen.

    Anders sieht dies die Volkspartei. Sie hatte bereits bei den Koalitionsverhandlungen dafür plädiert, dass kleine Glücksspiel zu legalisieren und die Steuereinnahmen, immerhin mehrere Millionen Euro, zu lukrieren. Dies sei sinnvoller, als wenn überall illegal gespielt werde und dies kaum kontrolliert werden könne.

    Gerade das Automatenglücksspiel ist für Spielsüchtige besonders gefährlich. Denn: Je höher die „Ereignisfrequenz“, desto höher das Suchtpotenzial, erklärt Friedrich Wurst, Primar an der Christian-Doppler-Klinik. Und diese Frequenz sei beim Automatenzocken weitaus höher als beim Roulette oder gar Lotto.

    In Salzburg gelten 1500 Menschen als schwer spielsüchtig – sie haben durchschnittlich 30.000 Euro Schulden. Weitere 4000 Salzburger sollen nach vorsichtigen Schätzungen zumindest "Problemspieler" sein. Bis zu 15.000 Salzburger besuchen regelmäßig das Casino oder gehen in einen Spielsalon. Die Stadt Salzburg besteuert weiterhin die Einnahmen aus – größtenteils illegalen – Automaten. Die Einnahmen, die die Stadt lukriert: etwa 1,5 Millionen Euro pro Jahr.

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