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Thema: Tschechien: PartyPoker zieht Lizenzantrag zurück

  1. #1
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard Tschechien: PartyPoker zieht Lizenzantrag zurück

    Mit der neuen Regulierung wollte PartyPoker eigentlich wieder nach Tschechien zurückkehren. Der Markt ist immerhin für seine vielen aktiven Live-Spieler bekannt. Doch nun zog der Pokerraum seinen Lizenzantrag zurück. Begründet wurde dies mit der aktuellen Gesetzeslage, weshalb PartyPoker dies nicht mit sich vereinen kann. Besser gesagt, nach der Einschätzung des Unternehmens, stehen die Richtlinien der tschechischen Glücksspielregulierung nicht mit den EU-Vorschriften im Einklang.

    Es bleibt zu hoffen, dass der Gesetzgeber vor Ort ein Update seiner Regulierung in Betracht zieht. Sollten alle Missstände beseitigt sein, würde sich PartyPoker vermutlich wieder um eine Lizenz bewerben. Im Februar hatte PartyPoker seinen Service in Tschechien vorübergehend ausgesetzt, um die konkreten Reformen zum Online Glücksspiel abzuwarten. Auch fanden Bemühungen statt, aktiv in den Prozess der Neuregulierung positiv einzugreifen, wie der Anbieter mehrmals erklärte. Dabei wurde auch der Lizenzantrag gestellt.

    Seit dem 1. Januar 2017 besteht nun die neue Gesetzgebung, aber sie ist alles Andere als zufriedenstellend. Es schien so, als wolle man auf den Druck der EU-Kommission hin, irgendwie eine Lösung zustande bringen. Seitens der EU gab es dazu immer wieder Vorschläge und genaue Hinweise, was es zu tun gäbe, damit alle Mitgliedsstaaten dieselben Rahmenbedingungen schaffen. Schlussendlich bleibt es den Ländern aber selbst vorbehalten, ihre gesetzlichen Richtlinien auszuarbeiten.

    Tschechien hat mit seiner wenig brauchbaren Lösung schlussendlich auch große Marken wie bet365 und Betfair vergrault. Sie wurden sogar als illegal dargestellt. Hinzu kommt die Besteuerung von saftigen 35% auf die Bruttoeinnahmen der Anbieter. Schlussendlich ist dieser Markt im momentanen Zustand für iGaming-Anbieter alles andere als attraktiv.

  2. #2
    Casino Tester Avatar von WinningJack
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    Standard

    Ich halte ja die Besteuerung von Bruttoeinnahmen für rechtswidrig. Niemand kann beim Brutto schon die Ausgaben vorher sehen. Dennoch sollen die Anbieter 35% pauschal abdrücken? Nehmen wir mal an, dass die Kosten für den Service weitere 40 Prozent auffressen, dann sind 75 von 100 Prozent schon mal weg. Da würde ich es mir auch überlegen, ob ich dort als Anbieter eine Lizenz erwerbe. Welche ja auch fast immer mit hohen Kosten verbunden ist.

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