Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Betrug und Verschwörungen

  1. #1
    Casino Tester Avatar von Boni
    Registriert seit
    30.12.2004
    Beiträge
    5.501

    Standard Betrug und Verschwörungen

    Fast jeder von uns kennt sicherlich das Gefühl, dass da irgend etwas nicht stimmt, weil sich unerträglich lang anhaltend Minus-Ergebnisse anhäufen. Das negative Schicksalserlebnis lässt sich in dem Fall nicht mehr logisch als zufällig möglich zuordnen. Beim Blackjack könnte sich dieses Gefühl einstellen, wenn über viele Spielrunden in Folge nur die Bank gewinnt. Der Verschwörungseindruck verstärkt sich dabei, wenn die Spielrunden in besonders tragischer Form verloren werden. Deine 19er Hand verliert gegen die 20er Hand der Bank. Deine 20er-Hand verliert gegen die 21er-Hand des Croupiers (im schlimmsten Fall, nachdem dieser mit anfänglich 6er Karte eine 9er-Karte aufdeckt, ein As dazu kauft und dann die 5 dazu zieht). Passiert ähnliches mehrmals nacheinander, dann werden möglicherweise gewisse Hirnregionen aktiviert, die den Widerstandsmodus gegen Ungerechtigkeiten jeder Art aktivieren.

    Der bis dahin sehr biedere Low-Roller im German Angst Modus wird dann zum unerschrockenen Terminator, der sein gesamtes Restguthaben als gebündelte Schrotladung abfeuert.

    Ist diese Verhaltensveränderung des Spielers vielleicht sogar beabsichtigt und soll diese durch Manipulation verstärkt werden? Falls es so einfach funktioniert, bräuchten die Casinos die häufig vermutete Manipulation nicht mal besonders intensiv zu betreiben, sondern sie müssten nur diesen ersten Impuls (je nach Spielerprofil) in Gang setzten und der Rest würde sich von selbst erledigen. Es würde genügen, wenn der Selbstschutz-Instinkt des Spielers ausgeschaltet wird. Das könnte aber auch schon rein zufällig passieren, wenn sich solche 19:20, 20:21 oder 21 vs Blackjack (der Bank) Situationen einfach nur so häufen.

    Mal angenommen, die Casinos könnten und würden beim Live-Blackjack manipulieren. Nur mal so als Gedankenspiel. Wie würden sie es machen?


    Manipulierbare Karten
    Die Karten werden korrekt gemischt. Die Kartenschlitten werden getauscht, sobald die Abstechkarte gezogen wurde. Die einzelnen Kartendecks werden sogar transparent vor den Augen der anwesenden Spieler aufgefächert, so dass sämtliche (einzelnen) Karten aller Decks vollständig zu sehen sind. So weit alles transparent. Aber was ist, wenn es sich dabei um Folien handelt, die sich (wie Displays) ferngesteuert verändern lassen? Aus einer Pik 7 wird, je nach Bedarf eine Herz 10 oder Kreuz 9, falls so sich die Tischlage der Spieler optimal zerstören lässt?


    Der Lückenfüller
    Die Multiplayer-Spieltische (mit bis zu maximal 7 besetzten Boxen) sind nicht immer voll besetzt. Vor allem nicht im High-Roller Bereich. Mal angenommen, dass sich die gesamte Reihenfolge der nachfolgend zu ziehenden Karten im Kartenschuh scannen und für weitere Berechnungen erfassen lässt. Am BJ-Tisch mit Limit €100 oder €250 Mindesteinsatz sitzen drei Spieler. Vier Plätze sind frei. Die meisten der Blackjack-Spieler richten sich nach der Basisstrategie, weil sie dann nur maximal 0,50% (statt beliebig spielend bis zu 5%) vom Spielumsatz verlieren. Jede einzelne Konstellation ist dadurch allerdings genau berechenbar. Die Bank weiß dadurch ziemlich genau, dass die meisten Spieler keine Karte mehr dazu kaufen, wenn sie selbst eine 16er-Hand haben und die Bank zugleich als erste Karte die 6 aufgedeckt hat. Die Bank weiß auch, dass kaum jemand auf die Idee käme, mit der eigenen 17er-Hand noch eine weitere Karte zu ziehen, obwohl dieses Blatt ziemlich wertlos ist. Aus dieser und vielen anderen Konstellationen könnte das Casino sehr schnell errechnen, welche bestmögliche Karte die Bank ziehen müsste, damit die meisten Spieler am Tisch verlieren würden.

    Mal angenommen, dem Casino ist die Reihenfolge der zu ziehenden Karten bekannt, aber es kann die einzelnen Karten nicht manipulativ verändern. Es könnte aber den ganzen Ablauf beeinflussen, in dem sich ein weiterer Spieler (oder mehrere eigene) mit an den Multiplayer-Tisch setzt oder von diesem entfernt, so dass das die ganze logisch zu erwartende Kartenfolge eine ganz andere Reihenfolge bekommt.

    Beides wie gesagt erst mal nur so als Denkanstoß.

  2. #2
    Casino Tester Avatar von Sung
    Registriert seit
    19.11.2008
    Beiträge
    3.365

    Standard

    stakers
    evolution
    mit dem cursor (maus) kurz über einen der einsatzbuttons verweilt, zack beim setzen wurde (ungewollt) aus 1 vorherigem, einsatz 100 wohlgem erkt ohne fest zu drücken bzw überhaupt nichts gemacht.
    zum zurücknehmen war zu spät. so wurden aus ursprünglich 10 bonus 120 auf 1 schlag zunichte gemacht. auszahlbar waren zwar nur 30 aber auf dem besten weg frei zu bekommen.
    wie kann sowas sein. das gibts doch net??
    da glaubt man doch gleich wieder an dunkle mächte der verschwörung.
    Geändert von Sung (24.09.2018 um 19:09 Uhr)

  3. #3
    Casino Tester Avatar von Boni
    Registriert seit
    30.12.2004
    Beiträge
    5.501

    Standard

    Zitat Zitat von Sung Beitrag anzeigen
    mit dem cursor (maus) kurz über einen der einsatzbuttons verweilt, zack beim setzen wurde (ungewollt) aus 1 vorherigem, einsatz 100 wohlgem erkt ohne fest zu drücken bzw überhaupt nichts gemacht.
    Das passierte mir in ähnlicher Form mal mit 500 statt 5 (oder weniger). Besonders riskant ist vor allem der 'Max Bet' Button, der eigentlich mit einer Sicherheits-Abfrage extra vor Fehlklicks gesichert werden müsste. Rein theoretisch rennt dir irgend ein Haustier über die Tastatur und sorgt für einen ungewollten Spieleinsatz auf dem Laptop oder man verklickt sich aus anderen Gründen versehentlich. Für den Fall müsste es die zusätzliche Abfrage 'Sind Sie sich sicher?' geben, die es in einigen Online Casinos auch bei unsinnigen Blackjack-Spielzügen gibt. Mit dem nächsten Mausklick könnte diese zusätzliche Sicherheitsabfrage bestätigt werden und dadurch wären solche ungeplanten Maximum-Einsätze ausgeschlossen.

    Das Spiel könnte ja so programmiert werden, dass High Roller, die ständig so hoch setzen, keinen extra Hinweis bekommen. Bei Spielern, die ansonsten nur oder fast nur kleine Einsätze machen, sollte es meiner Meinung nach die zusätzliche Abfrage geben. Eine weitere Möglichkeit zur Schadensbegrenzung wäre ein Stopp-Button, mit dem der Spieleinsatz noch storniert werden kann, so lange es zu keinem Spielergebnis gekommen ist. Dadurch könnte man irrtümliche Einsätze doch noch zurück ziehen, obwohl der Einsatz bereits bestätigt wurde. In diesem Fall müsste aber auch berücksichtigt werden, dass das Casino selbst ausgetrickst werden könnte. Zum Beispiel beim Live Roulette, wenn die geworfene Kugel den berechenbar letzten Sektor erreicht hat (unmittelbar vor dem Kugelfall ins Zahlenfach). Zu diesem Zeitpunkt wäre die Möglichkeit der Einsatz-Stornierung viel zu spät.

Ähnliche Themen

  1. Casino Betrug
    Von Boni im Forum Gewinn Strategien
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 03.02.2017, 09:49
  2. PLO Betrug bei PokerStars
    Von Shinobi im Forum Pokernews
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 09.10.2013, 08:37
  3. Europa Casino Betrug?
    Von janca im Forum Casino Diskussion
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 04.02.2013, 08:32
  4. Grafikfehler oder Betrug auf win2day
    Von downswing im Forum Win2day
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 27.11.2012, 17:39
  5. Sportwetten-Betrug in Norwegen
    Von Shinobi im Forum Online Casino News
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.09.2012, 14:56

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •