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Thema: Onlineblackjack - in Wahrheit ganz anderer Ablauf als bisher gedacht?

  1. #1
    Casinospieler Avatar von TFinke
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    Standard Onlineblackjack - in Wahrheit ganz anderer Ablauf als bisher gedacht?

    Vorweg:
    Ich zweifle nicht am RTP von Onlineblackjack, nur daran wie Spielrunden zu Stande kommen.


    Die meisten Denken:
    Jede Runde ist Zufall, jeder Hit schmeisst den Zufallsgerator neu an, was aber wenn vorher fest steht was man bekommt?

    Beispiel:

    Du hast 16, der Dealer hat eine 6 offen liegen, nach Basis Strategie stehst du.
    Der Dealer deckt die verdeckte Karte auf: Es war eine 10, er hat nun auch 16.
    Er zieht und kommt dank einer 5 auf 21.

    Meine Frage:
    Hätte man, wenn man gezogen hätte wirklich auch die 5 bekommen? (blendet mal aus dass man laut Strategie das hier nie machen würde)
    Wäre eine andere zufällige Karte gekommen?
    Oder wäre, was mein Verdacht ist, es nie auf einen Win rausgelaufen?


    Ich hatte oft das Gefühl dass im Gegensatz zu Livedealer Blackjack, die Varianz was Wins und Lose gehen eher in Serien laufen, wo Live es eher abwechselnde Win/Lose Phasen sind.


    Ich habe dies natürlich nicht Stochastik völlig einwandfrei und unwiderlegbar getestet, dennoch zeigte sich ein interessanter Trend:
    In Phasen wo wirklich permanent 20 kommt, auf 16 eine 5 folgt habe ich mein Glück herausgefordert.

    Dealer: 10, Hand 1: 16, Hit laut Strategie, 21. Hand 2: 16, Hit laut Strategie, 20.
    Soweit so vertretbar, ich dachte mir: Gut meine Freunde.
    Hand 3: 19, Hit gegen Strategie, 21, Hand 4: 20, Hit, Ass.

    Solche Sachen passierten mehrmals, gerade auch in Runden bei denen dann 4 Hände 20 hatten gegen 20 des Dealers,.


    Natürlich, einen Lose provozieren kann man immer, es kommt mir bei Softwareblackjack aber öfters so vor als ob der Ausgang nach dem Austeilen schon feststeht und es einfach Runden gibt die man nicht gewinnen kann, da die Karten individuell angepasst werden.
    Dealer hat 16 kriegt er halt ne 5, etc.

    Kurz: Ich glaube der wahre Zufallsgenerator läuft beim Einsatz bestätigen ab, nicht beim Karten ziehen.
    Was sagt ihr zur Theorie, auch aus eigener Erfahrung?
    Geändert von TFinke (15.01.2018 um 14:27 Uhr)

  2. #2
    Casino Tester Avatar von Boni
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    Zitat Zitat von TFinke Beitrag anzeigen
    Meine Frage:
    Hätte man, wenn man gezogen hätte wirklich auch die 5 bekommen? (blendet mal aus dass man laut Strategie das hier nie machen würde)
    Wäre eine andere zufällige Karte gekommen?
    Oder wäre, was mein Verdacht ist, es nie auf einen Win rausgelaufen?
    Ja, man hätte die 5 bekommen. Aber wenn du wirklich die Karte gezogen hättest (um das zu überprüfen), hättest du gegen die Basisstrategie verstoßen und dafür in anderen Spielsituationen den Nachteil (wenn du öfters mal so oder so spielst). Die Bank hat einen ausreichend großen Vorteil uns gegenüber: Wir müssen uns zuerst entscheiden, ob wir noch eine Karte kaufen oder ob wir stehen bleiben. Wenn wir uns als Spieler überkaufen, ist es kein Gleichstand, wenn sich die Bank dann auch überkauft. Das Casino hat immer gewonnen, wenn wir uns überkauft haben. Dieser kleine Unterschied ist völlig ausreichend für die Bank, selbst wenn sie (je nach Blackjack-Version) nur 0,50% oder sogar weniger Hausvorteil vom Spielumsatz haben sollte. Betrug ist völlig unnötig.

    Falls du trotzdem gelegentlich am fairen Spielablauf zweifelst, solltest du nur Live Dealer Blackjack spielen. Bei NetEnt und einigen asiatischen Live Casinos gibt es Versionen mit Misch-Maschinen. Bei denen sind ausreichend viele Mischvorgänge garantiert, so dass es sich wirklich um zufällige Kartenverteilung handelt. Bei handgemischten Decks sind Abweichungen möglich, die aber auch zum Vorteil des Spielers sein können.


    Natürlich, einen Lose provozieren kann man immer, es kommt mir bei Softwareblackjack aber öfters so vor als ob der Ausgang nach dem Austeilen schon feststeht und es einfach Runden gibt die man nicht gewinnen kann, da die Karten individuell angepasst werden.
    Dealer hat 16 kriegt er halt ne 5, etc.
    Bei den RNG Versionen steht der Ausgang schon nach dem Spieleinsatz fest. Nachträglich siehst du nur noch Animationen, die am Bildschirm laufen. Die individuelle Anpassung wäre wie gesagt trotzdem völlig unnötig, weil du eine negative Gewinnerwartung hast. Je knapper du kurz vor der Gewinnschwelle bist, desto mehr Umsatz wirst du machen und dann wahrscheinlich mehr verspielen, als wenn du dich mit wenig Umsatz sehr schnell abgezockt fühlst. Die rein theoretisch mögliche individuelle Anpassung kannst du beim Live Dealer Blackjack ausschließen oder im RNG-Bereich im Betvoyager Casino, wo eine Permanenz von BJ-Händen bereits vorab generiert und verschlüsselt hinterlegt wird (die dann erst ausgespielt und nachträglich überprüft werden kann).

  3. #3
    Casino Tester Avatar von WinningJack
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    Hier steht wie immer Gefühl/Intuition gegen die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Um dies wirklich überprüfen zu können, wären tausende von Coups notwendig. Um dazwischen die von dir erwähnte Situation mehrfach zu erhalten. Selbst dann ist es immer noch viel Glück. Bei seriösen Anbietern mache ich mir da keine Gedanken. Wie Boni sagt, ansonsten nur Live Blackjack spielen. Da kannst du den Dealern auf die Finger schauen.

  4. #4
    Casino Tester Avatar von Boni
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    Zitat Zitat von WinningJack Beitrag anzeigen
    Hier steht wie immer Gefühl/Intuition gegen die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Um dies wirklich überprüfen zu können, wären tausende von Coups notwendig.
    Für den ganz eindeutigen Nachweis der Manipulation müsste zunächst ein enormes Vermögen verspielt werden, weil extreme Häufungen bis in den 6Sigma Zufallsbereich immer mal möglich wären. Rein theoretisch könnte man in x Fällen die 5 dazu bekommen mit der eigenen 16er BJ-Hand. Tatsächlich kann sich rein zufällig eine Häufung aus Nichterscheinungen ergeben, die gedanklich (vor allem 'gerechtigkeits-gedanklich') nicht mehr als zufällig akzeptiert wird.

    Ein gewisses Grundvertrauen sollte vorhanden sein. Im Zweifel kann zwischen den Software-Providern gewechselt werden. Die einzelnen Online Casinos sind in den meisten Fällen nur Portale, die selbst keinen Zugriff auf den Programmcode der Spielesoftware haben. Der Wechsel zwischen zwei Portalen (z.B. von Gaming Club zu 32Red) würde keinen Sinn machen, wenn man besonders schlechte Erfahrungen mit Microgaming-Blackjack gemacht hat. Dann probiert man es eben erst mal mit einer NetEnt Version oder Playtech usw. Ansonsten einige Live Dealer Versionen ausprobieren. Bei gleichbleibend schlechten Ergebnissen sollte die eigene Spielweise kritisch überprüft werden.

    Beispiele:
    - Wird zu oft mehr als 10% vom eigenen Spielguthaben innerhalb einer einzigen Spielrunde riskiert?
    - Wird zu oft gegen den Dealer-Blackjack versichert? (entsprechend durchschnittlich -5% Verlusterwartung vom Spielumsatz)
    - auf Nebenwetten (mit bis zu 10% oder mehr Auszahlungsnachteil) sollte verzichtet werden

  5. #5
    Casinospieler Avatar von TFinke
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    Hier als Beispiel:

    Onlineblackjack - in Wahrheit ganz anderer Ablauf als bisher gedacht?

    Hätte ich bei Hand 1 gezogen, wäre dann auch für mich die 2 gekommen?

    Oder war vor der Runde bereits klar diese geht an den Dealer.

  6. #6
    Casino Tester Avatar von WinningJack
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    Hätte hätte. Möglich wären zig Ausgänge gewesen. So betrachtet, kannst du es immer und überall anzweifeln. Außer du nutzt die besagten Live Casinos, wo man den Dealern auf die Finger schauen kann. Zum Glück besitzt Blackjack, bei richtiger Spielweise, einen Hausvorteil von weniger als einem Prozent. Was dich nicht vor längeren Pechsträhnen bewahrt, aber trotzdem ist es eines der fairsten Glücksspiele von allen.

  7. #7
    Casino Tester Avatar von Boni
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    Zitat Zitat von TFinke Beitrag anzeigen
    Hätte ich bei Hand 1 gezogen, wäre dann auch für mich die 2 gekommen?
    Oder war vor der Runde bereits klar diese geht an den Dealer.
    Die 2 hättest du bekommen (wenn 6 und Q zur Starthand des Dealers gehörten). Die Kartenfolge der ganzen Spielrunde wird bereits zu Beginn vom Zufallsgenerator erzeugt. Den Ablauf kannst du trotzdem noch beeinflussen, weil du durch die Kaufentscheidung auf eine 19er statt 17er Hand kommst. Die Bank hätte sich dann sehr wahrscheinlich überkauft. Darüber können wir natürlich nur spekulieren, weil keiner von uns den Softwarecode kennt. Aus eigener Praxiserfahrung erinnere ich mich an Spielsituationen, bei denen beim 17er Stand noch die 2, 3, 4 oder ein As dazu gezogen wurde. Entweder passierte es mir selbst mehrmals versehentlich (verklickt, übermüdet) oder ich sah es bei Mitspielern am Multiplayer-Blackjack Spieltisch. Bei genau diesen Situationen kam es dann mehrmals dazu, dass der Dealer sich überkaufte. Ohne diesen Verstoß gegen die Basisstrategie hätte die Bank sich sonst nicht überkauft und die Spieler am Tisch hätten den Einsatz verloren. Dazu habe ich keine genauen Statistiken, aber aus der Erinnerung heraus entsprachen die gut und schlecht ausgehenden Fälle den üblichen Schwankungen.

    Folgendes Video soll übrigens den Beweis für Manipulation durch einen Karten-Dealer erbringen:



    Die Aktion mit den vertauschten Karten beim Ziehen aus dem Kartenschuh ähnelt tatsächlich einem Taschenspielertrick. Der Spieler wurde dadurch benachteiligt, dass der Dealer nicht die letzte, sondern statt dessen die vorletzte Karte gezogen hatte. Es könnte sich trotzdem um eine unbeabsichtigte Panne gehandelt haben. Mit dem eigenen Videobeweis könnte man solche Fälle zumindest reklamieren und den verlorenen Einsatz zurück fordern. Deshalb am besten immer nebenbei eine Videoaufzeichnung machen. Heutzutage ist das mit wenig Aufwand möglich. Bei ganz normal laufenden Spielsitzungen kann das Video ja gleich wieder gelöscht werden. Ansonsten speichern und als Beweismaterial aufheben.

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