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Thema: Online Glücksspiel in den USA

  1. #141
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard Illinois sucht Legalisierung von Online Glücksspiel

    Die Legalisierung von Online Glücksspiel schreitet in den USA voran. Immer mehr US-Bundesstaaten überlegen ob und wie sie die virtuelle Unterhaltungsform per Gesetz sicher gestalten können. Auch in Illinois bestehen seit einigen Monaten dazu passende Debatten. Nun scheint man einen großen Schritt weiter zu sein. Und nun, plötzlich über Nacht, existiert da ein Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Online Gambling und Daily Fantasy Sports.

    Am vergangenen Mittwoch gab der Senat seine Zustimmung zur „Bill H 479“. Damit wurde der Grundstein für die wichtigen Rahmenbedingungen des iGamings gelegt. Inklusive den Daily Fantasy Sports, welche dann in Illinois offiziell erkannt wären. Die Abstimmung im Senat endete mit 42 zu 10 und brachte somit eine überragende Zustimmung hervor.

    Der Entwurf erlaubt sowohl den regionalen Casinos, als auch den Anbietern von außerhalb des Staates, ein Online Gambling Business zu etablieren. Interessierte Marken können sich als Betreiber von Online Casinos und Online Poker um eine Lizenz bewerben.

    Im nächsten Schritt muss nun auch das State House grünes Licht geben. Das gesetzgebende Amt hatte sich die Tage ebenfalls versammelt und war nah dran abzustimmen, vertagte die Entscheidung aber dann doch wieder. Was aber nicht bedeutet, dass hiermit der Entwurf schon an seinem Ende steht. Man wolle sich zu diesem Thema abermals zusammensetzen, nachdem andere Herausforderungen gelöst sind, welche aktuell dringenderen Klärungsbedarf haben.

    Mittlerweile arbeiten die Befürworter vom Online Glücksspiel schon mehr als zwei Jahre daran, damit auch Illinois eine entsprechende Gesetzgebung erhält. Dabei wird sehr offen kommuniziert, dass es dem US-Staat auch sehr um die Verbesserung der finanziellen Situation geht. Gambling wurde als eine vielversprechende Einnahmequelle identifiziert.

    Parallel dazu arbeitet der Senat auch an einer Erweiterung der landbasierten Casinos. Hiermit sind bis zu fünf neue Spielbanken in Illinois möglich. Sie sollen auch das Monopol der Flussboote mit Glücksspielangebot beenden.

  2. #142
    Casino Tester Avatar von WinningJack
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    Standard

    Hmm, immer öfter lese ich von verschuldeten US-Staaten. Selbst wenn sie 25% oder gar 50% an Steuern nehmen würden, wäre Online Glücksspiel vermutlich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber schön ist, wenn man wenigstens die Eier hat es auch so zu kommunizieren. In Deutschland gibt ja kein Politiker zu, dass man auf seinem Monopol sitzen bleiben will.

  3. #143
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard New Jersey darf vielleicht Sportwetten legalisieren

    Der US Supreme Court hat zugestimmt, sich den Einspruch von New Jersey anzuhören. Es geht dabei um die mögliche Legalisierung von Sportwetten innerhalb der Landesgrenzen. Dies bedeutet, das höchste Gericht der USA, ist bereit dazu, noch einmal über den Einzelfall nachzudenken. Vertreter von New Jerseys Regierung müssen es schaffen, mindestens fünf der neun Richter zu überzeugen. Nur dann könnte eine Ausnahme gemacht werden, welche gegen den „Professional and Amateur Sports Protection Act“ (PASPA) spricht.

    Seit 1992 existiert PASPA in den United States und verbietet jede Form von Sportwetten. Mittlerweile haben sich aber schon vier US-Staaten die erwähnte Ausnahme erkämpft. Nach Nevada, Delaware, Oregon und Montana, will nun auch New Jersey das Verbot aufheben lassen.

    Die Anhörung dazu findet in diesem Herbst statt. Genauer gesagt im August. Der Wunsch nach einer „bevorzugten Behandlung“, stützt sich dabei auf die vier bisherigen US-Staaten, in denen Sportwetten erlaubt sind. Die American Gaming Association (AGA) begrüßt diese Entscheidung vom Supreme Court:

    „Wir freuen uns vom Supreme Court zu hören, dass die vorgebrachten Argumente mit Interesse aufgenommen worden sind und das dieser Fall angehört wird. Auch sind wir voller Hoffnung, dass dieses Engagement bis zum Kongress durchdringt, um weitere notwendige Schritte einzuleiten, wenn es um die Regulierung von Sportwetten in den USA geht.“

  4. #144
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard Chris Christie unterschreibt für US-Online Glücksspiel

    News Jerseys Gouverneur Chris Christie setzt sich seit Jahren für die Regulierung des Online Glücksspiels ein. Nun macht er sich erneut stark für dieses Projekt. Zwar ist es noch nicht spruchreif, aber wie es aussieht, planen US-Präsident Donald Trump und der Kongress einen bundesweiten Bann. Christie unterschrieb nun für die Pro-Online Gambling Bill. Diese Meldung bittet Trump und den Kongress um eine erneute Analyse der Situation.

    Wirklich legal ist Online Glücksspiel bislang nur in den US-Staaten New Jersey, Delaware und Nevada. An den Umsatzzahlen gemessen, erweist sich New Jersey dabei als besonders erfolgreich. Im Jahr 2013 legte Christie den Grundstein dafür. 2016 war das bislang beste Jahr, da die Einnahmen 196,7 Millionen US-Dollar verzeichnen konnten. Ein Anstieg von weiteren 32 Prozent zum Vorjahr. Viele Faktoren, unter anderem der Markteintritt von PokerStars, hatten dazu beigetragen.

    Mit der Ankündigung will Christie nun erklären, warum Trump kein bundesweites Verbot umsetzen sollte. Dieses hätte nämlich stark negative Auswirkungen auf die Casino-Industrie. Zahlreiche Investments konnten sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht rentieren. Außerdem erhalten regionale Casino-Betreiber die Chance, durch einen entsprechenden Partner, auch ein eigenständiges Online-Angebot realisieren zu können.

    Weitere Indizien sind neue Jobs, inklusive der Entwicklung neuer Softwares. Plus die Steuereinnahmen, sowie neue Business-Pläne für Atlantic City. Diese würden im Keim erstickt, bevor sie aufblühen könnten. Atlantic City kämpft um sein Wachstum in der Glücksspiel-Industrie. Viele Analysten sind der Ansicht, dass die Kombination mit Online Glücksspiel zum verzeichneten Aufschwung geführt hat.

    Weil die angrenzenden Bundesstaaten kein Online Glücksspiel anbieten dürfen, konnte sich New Jersey einen wichtigen Vorteil verschaffen. Zwar arbeiten schon verschiedene Staaten an einer eigenen Regulierung, doch wirklich praktische Ergebnisse sind noch nicht vorzeigbar.

    Dem gegenüber steht der „Restoration of America’s Wire Act“, kurz RAWA genannt. Dieser Plan sieht ein komplettes Verbot von Online Glücksspiel vor, um die regionalen Anbieter zu stärken.

  5. #145
    Casino Tester Avatar von WinningJack
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    Standard

    Jetzt kommen sie wieder mit diesem RAWA. Ich dachte, das wäre endgültig abgehakt. Die ansonsten so finanzgeilen Amerikaner, wollen sich gegen einen milliardenschweren Markt verschließen. Trump sollte doch wirtschaftlich besser denken können, als der typische 08/15-Politiker.

  6. #146
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard Nevada will eSport-Wetten legalisieren

    Wieder einmal zeigt sich, dass die Regierung von Nevada den anderen US-Staaten voraus ist. Kurzfristig will man diverse Events mit eSport-Wetten verknüpfen dürfen. So kündigte es Karl Bennison an, der für die „Enforcement Division of the Nevada Gaming Control Board” verantwortlich ist. Seine Mitteilung verkündete er auf der zweitägigen Casino eSports Conference. Eine erfreuliche Nachricht für alle, welche im Las Vegas Resort & Casino mit dabei waren.

    Zwar waren schon Wetten auf einzelne eSport Events erlaubt, aber eben nicht in Kombiwetten. Nun kann sich bald ein Wettender verschiedene Veranstaltungen auswählen und daraus seinen Tippschein erstellen. Das dürfte zur Expansion des eSports beitragen.

    Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es aber. Die Erlaubnis wird nur dann gewährt, wenn die eSport Games von ein und derselben Firma organisiert werden. Trotzdem, es ist ein Zeichen dafür, dass Nevada immer mehr Interesse an einer gut regulierten Gambling-Industrie zeigt. Es fehlt nur noch ein konkretes Datum, wann die neue Regel in Kraft tritt.

    Für die Mehrfachwetten auf eSport Events, muss der jeweilige Anbieter um grünes Licht bei der zuständigen Behörde in Nevada bitten. Dadurch verringert sich hoffentlich der bürokratische Aufwand, weil die Behörde nicht für jedes eSports Event seine Zustimmung erteilen muss.

    Die eSports werden von Nevada seit dem November 2016 als legal angesehen, sofern lizensiert. Seitdem zählen sie zu den „anderen Wetten“. Abseits davon, sind reguläre Sportwetten in Nevada ebenso erlaubt. Was in den gesamten USA bislang einzigartig ist. Zu den anderen Wetten zählen auch Tipps auf den Sieger der World Series of Poker (WSOP) und dem NBA Rookie of the Year Award. In dieser Kategorie kommen also viele Nebenwetten unter, welche sonst keinen Platz gefunden haben.

    Es bleibt zu hoffen, dass Nevada den Pionier für eSports Events darstellt. Andere US-Staaten könnten diese Regulierung übernehmen. New Jersey wäre so ein Kandidat. Hier hat man kürzlich Richtlinien für die Daily Fantasy Sports vorgestellt.

  7. #147
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard New Jersey: Anhörung der Sportwetten-Argumente

    In der „Washington Post“ wurde berichtet, dass der US Supreme Court bereit ist sich Argumente anzuhören. Und zwar zur Begründung, warum für den US-Staat eine Sonderregelung bezüglich Sportwetten getroffen werden sollte. Solche Ausnahmen wurden vereinzelt schon vom höchsten Gericht ausgestellt. Dabei dürfen Sportwetten nur in lizensierten Einrichtungen (Casinos & Rennstrecken) angeboten werden.

    Hierfür hat der Supreme Court den 4. Dezember 2017 angesetzt, um die Argumente von new Jersey anzuhören. Dann müssen die Beamten gute Argumente vorlegen, um als Sonderfall des 1992 „Professional and Amateur Sports Protection Act“ (PASPA) eingestuft werden zu können. Im vergangenen Juni erklärte das oberste Gericht der USA, dass es die aktuelle Situation überprüfen werde.

    New Jersey hatte bereits in 2015 einen Versuch unternommen, um die Sportwetten-Genehmigung zu erhalten. Das Department of Justice hatte dem widersprochen. Und der Kampf gegen PASPA läuft nun schon fast ein Jahrzehnt. Ziel ist es, die Glücksspielstadt Atlantic City mit Sportwetten-Lizenzen zu versorgen. Auf diese Weise würden sich mehr Spieler für diese Location interessieren.

    Zum Auftakt lässt der Supreme Court nur offizielle Vertreter zu Wort kommen. Sie dürfen auch nur Argumente vorbringen, warum New Jersey PASPA als verfassungswidrig einschätzt. Sollte das höchste Gericht den Gedankengängen zustimmen, würden weitere Debatten folgen. Was unter Umständen den Weg für ein neues Gesetz in 2018 freimacht. Dafür ist es notwendig, mindestens fünf der neun Richter am Supreme Court zu überzeugen.

    Ein wenig Rückenwind erhält New Jersey durch eine neue Umfrage. Die „Washington Post“ und die Universität von Massachusetts Lowell wollten wissen, wie die US-Bürger zu Sportwetten stehen. Im Ergebnis hieß es, dass die „Amerikaner zum ersten Mal das Wetten auf Sportereignisse unterstützen“.

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