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Thema: Macau: Das chinesische Las Vegas

  1. #11
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard Casino-Mitarbeiter in Macau streiken

    Eine Gruppe von Kasinomitarbeitern - hauptsächlich die Dealer - nahm am Montag letzter Woche an einer Demonstration teil. Sieforderten strengere Kontrollen des Rauchens in den Spielstätten der Stadt. Der Protest wurde von der New Macau Gaming Staff Rights Association organisiert. Er begann um 16:30 Uhr Ortszeit im World Trade Center in Zape. Protestierende marschierten den ganzen Weg durch das Regierungsgebäude in Nam Van.

    In einer Petition, die an das Büro für die Verhütung und Bekämpfung von Rauchen im Gesundheitszentrum von Macau übermittelt wurde, forderten die Arbeiter strengere Kontrollen des Rauchens in den Kasinos. Sie argumentierten, dass das eingeführte Gesetz zur Verhinderung und Kontrolle von Tabak wiederholt sowohl von Kasinospielern als auch von den Kasinos selbst verletzt wurde.

    Das neue Gesetz trat im Januar dieses Jahres in Kraft. Einige seiner Bestimmungen sollen jedoch am 1. Januar 2019 oder genau ein Jahr nach seiner ursprünglichen Umsetzung in Kraft treten. Im Allgemeinen verbietet das neue Gesetz das Rauchen auf der Spielfläche mit Ausnahme von speziell eingerichteten Raucherlounges.

    Vor der Implementierung der neuesten Gesetzes-Version, war Rauchen in der Spielhalle nur in Raucherbereichen und Raucherlounges erlaubt. Es wurde in den gut gefüllten Spielsälen verboten, während VIP-Spieler in ausgewiesenen Bereichen in den VIP-Räumen rauchen durften.

    Nach der Durchsetzung des geänderten Gesetzes, wurde den Kasinos ein Jahr (bis zum 1. Januar 2019) eingeräumt, spezielle Raucherlounges einzurichten, welche den neuen Standards entsprechen.

    Arbeiter sagten während der Demonstration, dass Casinos den Spielern erlauben werden, in verbotenen Gebieten zu rauchen, trotz der neuen Vorschriften. Die Mitarbeiter wiesen außerdem darauf hin, dass einige Casinos den Gästen derzeit erlauben, an Orten in der Nähe der Spielfläche zu rauchen. Angestellten sei es vielerorts verboten, den Kunden zu sagen, dass die Bereiche in denen sie rauchen, nicht dafür vorgesehen sind.

    Die Demonstranten forderten strengere Kontrollen und Strafen für Casinobetreiber, die gegen das neue Gesetz verstoßen. Nach den neuen Regeln werden Kunden, die gegen sie verstoßen, mit Strafen von 1.500 Macau-Pataca (MOP) konfrontiert. Die von den Casino-Mitarbeitern eingereichte Petition verlangte, dass die Betreiber auch bestraft werden, wenn Verstöße an ihren Spielstätten entdeckt werden. Die Einführung einer Geldbuße in Höhe von 15.000 MOP auf Glücksspielunternehmen war eine der Maßnahmen, um die sich die Mitarbeiter in ihrer Petition beim Gesundheitsamt bemüht hatten.

    Die Protestierenden übergaben auch eine Petition, die an Macau-Generaldirektor Fernando Chui Sai On adressiert war. In dieser Petition ging es um die Tatsache, dass Trinkgelder von Kunden nicht mehr durch Casinos veröffentlicht werden. Arbeiter sagten in ihrer Petition, dass in den 2000er Jahren die Casinogesellschaften die Praxis hatten, offen zu legen, wie viele Trinkgelder Arbeiter gesammelt hatten. Die Summen nutzte man dann für bezahlte Aktivitäten unter den Angestellten. Diese Praxis wurde später aufgegeben.

    Die Mitarbeiter der Casinos baten den obersten Offiziellen der Stadt, das Problem zu besprechen und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.

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  3. #12
    Casino Tester Avatar von WinningJack
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    Standard

    Ich dachte die chinesische Regierung ist da so hinterher. Schließlich sollte das Rauchverbot auch viele Highroller abhalten, welche mit Schwarzgeld zocken.

  4. #13
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard Schlechte Prognosen für Macau in 2019

    Dem Glücksspiel-Mekka Macau steht ein schwieriges Jahr bevor. So verheißen es zumindest einige Prognosen. Politisch wie wirtschaftlich gilt es einige Herausforderungen zu stemmen.

    Analysten halten die Entwicklung der wichtigsten Kasino-Aktien im Auge. Hinzu kommen politische Entscheidungen, sodass auf den Betreibern ein enormer Druck lastet. Weshalb mit einem geringeren Wachstum gerechnet wird. Auch steht der Handelskrieg zwischen China und den USA im Raum. Sollte dieser nach der vereinbarten Pause neue Fahrt aufnehmen, besteht eine große Gefahr: Amerikanische Lizenznehmer könnten ihre Genehmigungen nicht verlängert bekommen! Bis 2022 laufen sechs Lizenzen großer Kasinos aus.

    Kredite in China aufzunehmen ist derzeit vergleichsweise teuer. Auch in den USA steigt der Leitzins immer weiter. Investitionen mit Fremdkapital scheinen daher immer unwahrscheinlicher. Nicht gerade förderlich, wenn es um eine Macau-Expansion geht. Ein ohnehin langsames Wachstum erhält damit vielleicht den Gnadenstoß. Investoren sind jedenfalls auf der Hut.

    Es zeigt sich immer wieder, wie stark Macau von der Konjunktur auf dem Festland abhängig ist. Im dritten Quartal 2018 legte das Wachstum nur um 6,5 Prozent zu. So schwach wie zuletzt in 2009. Damit gehen weniger Lohnerhöhungen einher. Die chinesische Bevölkerung gibt dadurch weniger an den Tischen und Automaten aus.

    Die Bruttoeinnahmen der Hotels und Kasinos stiegen um 16,6 Prozent und widersprechen damit den Vorhersagen. Während der Weihnachtszeit waren wohl viele internationale VIPs auf der Halbinsel zugegen. Das Glücksspiel 2018 legte im Jahresvergleich um 14 Prozent zu und erzielte etwa 32,88 Milliarden Euro. Hier zeigten sich also noch keine Auswirkungen des Handelsstreits.

    Es gibt aber noch weitere Krisenherde. Im Juli 2018 wurde ein Spielverbot für Mitarbeiter von Glücksspieleinrichtungen ausgesprochen. Davon sind 54.000 Angestellte betroffen. Damit will China die Spielsucht eindämmen, schneidet sich aber zugleich ins eigene Fleisch.

    Was das Rauchverbot anbelangt, so müssen die Kasinos nun extra abgetrennte Räume einrichten, wo geraucht werden darf. Die Regierung verlangt dafür eine Lizenz von der Gesundheitsbehörde und das kostet natürlich. Doch bietet eine Einrichtung keine Raucherräume an, dürfte sie an Attraktivität verlieren.

    2019 muss Macau zeigen wie anpassungsfähig es ist. Die Auflagen werden strenger und das verlangt nach neuen Konzepten, um weiterhin für Wachstum zu sorgen.

  5. #14
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard Illegale Wettzirkel: 15 Personen in Macau vor Gericht

    Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 wurden mehrere millionenschwere Wettzirkel aufgedeckt. Einer der wichtigsten Drahtzieher soll Pokerspieler Paul Phua gewesen sein. Der 55-Jährige muss sich nun in Macau vor Gericht verantworten. Mit ihm sind 14 weitere Personen angeklagt worden.

    Einen ähnlichen Fall löste er bereits 2004 aus. Zur damaligen Fußball-EM erhielt Phua eine Verurteilung wegen dem Betreiben illegaler Wettangebote. Davon scheint er bis heute nicht die Finger lassen zu können.

    Viele kennen ihn jedoch als ambitionierten Pokerspieler. Seit seinen 40er Jahren spielt er auf professionellem Niveau. 2010 verschlug es ihn dann nach Macau. Seine Lehrmeister waren keine geringeren als Phil Ivey und Tom Dwan. 2012 konnte man Phua beim Big One for One Drop Event der WSOP sehen. Er zahlte die eine Million Dollar an Buy In und nahm teil.

    Doch diese Erfolge schienen ihm nicht genug zu sein. Vom Nervenkitzel gepackt, wurde er Geschäftsmann für verschiedene Projekte. Manche davon sollten wohl nie ans Tageslicht kommen. Doch erneut konnten ihn die Fahnder schnappen und Beweise sichern. Bevor die Fußball-WM 2014 begann, telefonierten er und seine Komplizen eifrig. Ebenso suchten sie den Kontakt übers Internet und scheinen dabei den Nerv einiger Highroller getroffen zu haben.

    Vor dem zuständigen Gericht in Macau will man nachweisen können, dass die 15 Personen in nur einer Woche Wetten in Höhe von 560,6 Millionen Euro annahmen.

    Diese illegalen Wettaktivitäten wurden aufgedeckt und es erfolgte eine erste Festnahme. Phua kaufte sich jedoch per Kaution frei. Umgehend in seinem Privatjet sitzend, flog er nach Las Vegas. In der Hoffnung von dort aus in Ruhe weiter „arbeiten“ zu können. Dort wartete auf ihn sein Sohn, Darren Wai Kit Phua, welcher bereits drei Luxussuiten im Caesars Palace angemietet hatte.

    Von der Geldgier gepackt, übertrieben es die beiden. Mitarbeiter bemerkten ein großes Netz aus WALN- und DSL-Verbindungen. Das FBI wurde alarmiert und stürmte die drei Suiten. Sie fanden Laptops mit Live-Übertragungen zur WM, Listen mit Wetteinsätzen und vieles mehr.

    Knapp ein Jahr lang musste Phua in Haft sitzen. 2015 kam er frei und der Prozess wurde ohne Urteil beendet. Mit der Begründung, dass die Razzia unter falschen Informationen genehmigt worden war. Die widerrechtliche Durchsuchung betonte jedoch nicht die Unschuld von Phua.

    Zwischenzeitlich verstärkten sich die Gerüchte, dass Phua im Bunde mit der 14K-Triade aus Hongkong sei.

    Schlussendlich wird es wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man Paul Phua wegen Geldwäsche, illegalen Wettangeboten u.Ä. vor Gericht sieht.

  6. #15
    Casino Tester Avatar von WinningJack
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    Standard

    Als Poker-Profi lebt man vermutlich in seiner ganz eigenen Welt. Es dreht sich alles nur noch um Zahlen und Geldbeträge. Realitätsverlust inklusive, zumindest bei manchen von ihnen. Nervenkitzel tilgt jedes schlechte Gewissen.

  7. #16
    News Editor Avatar von Shinobi
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    Standard Macaus Gaming-Umsatz sinkt um 5 Prozent

    Chinas Konjunktur läuft nicht mehr so rund. Peking senkte deshalb die Prognose zum Wirtschaftswachstum für 2019. Dieser Wandel zeichnet sich schon seit Längerem ab und betrifft nun auch das Glücksspiel-Mekka in Macau. Die einheimische Bevölkerung wettet nicht mehr so viel. Im Januar sank der Umsatz um 5 Prozent. So verkündete es das Gaming Inspection & Coordination Bureau.

    Somit erzielten die Brutto-Einnahmen „nur“ noch umgerechnet 3,1 Millionen US-Dollar. Marktbeobachter hatten jedoch mit einem größeren Minus gerechnet. Da die geschätzten minus 9 Prozent nicht eintraten, sind sie froh, dass es anders kam. Somit sind die Schlagzeilen vor Ort meist positiver Natur.

    Im Anschluss an diese Meldung gingen die Aktienkurse der beteiligten Glücksspielunternehmen nach oben. Jeweils um die zwei Prozent mehr gab es für Galaxy Entertainment und die Wynn Resorts.

    Allerdings mag sich niemand so Recht einen Ausblick zutrauen. Vermutlich baut Chinas Konjunktur weiter an Dynamik ab. Immer mehr Highroller, aber auch Hobby-Spieler, dürften Macau fernbleiben.

    „Der Umsatzrückgang im Januar spiegelt die anhaltende Schwäche des Geschäfts von hochrangigen Spielern wider, die angesichts Chinas wirtschaftlicher Unsicherheiten wie des Handelskrieges stärker an ihrem Geld festhalten“, erklärt Margaret Huang, Analystin beim TV-Sender Bloomberg.

    Hinzu kommt, dass das Chinesische Neujahrsfest vor der Tür steht. Was die Bewohner im Reich der Mitte zur Sparsamkeit im Januar anhält. Sie geben in diesen Tagen ihr Geld für andere Dinge aus. Weshalb die Entwicklung im aktuellen Monat entscheidend ist. Daraufhin lässt sich besser abschätzen, wie Macau das neue Jahr bestreiten wird.

    „Wir sind ermutigt von den Januar-Ergebnissen und sehen den Markt als robuster an, als ihm dies zugestanden wird. Insbesondere hinsichtlich des chinesischen Neujahres in diesem Jahr“, meinte Grant Govertsen, Analyst der Union Gaming Securities Asia Ltd.

    Macau darf sich zum Neujahrsfest über volle Buchungsbücher in den Hotels freuen. China läutet zugleich seine erste Urlaubszeit des Jahres ein. Nun soll es eben um jene 5 Prozent wieder nach oben gehen.

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