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#1 (permalink) |
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Casinospieler
Registriert seit: 28.07.2006
Beiträge: 12
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Die Martingale ist die bekannteste und zugleich einfachste Progression, die von nahezu jedem Roulette-Einsteiger immer wieder "neu erfunden" wird. Der Einsatz wird nach dem Verlust eines Stückes (Stück = Jeton in beliebiger Höhe) jeweils so lange verdoppelt, bis das eine Gewinnstück mit unverhältnismäßig hohem Kapitalrisiko erzwungen wurde oder bis das Reservekapital des Spielers aufgebraucht ist.
Eine weitere Hürde stellt das Tischmaximum dar. Selbst wenn der Spieler über astronomisch hohe Kapitalreserven verfügt, um mit tausenden oder sogar zehntausenden Stücken immer weiter verdoppeln zu können, steht die Maximum-Barriere im Weg. In der Regel ist nach 10 bis 12 x Verdoppeln spätestens das Tischmaximum erreicht (je nach Minimum/Maximum-Spanne), welches dann nicht mehr überschritten werden darf. Anschließend könnte der Martingale-Spieler noch eine weitere Progressionsstufe durch Bildung künstlicher EC's (als Verstärkungssatz, z.B. durch Belegung von bestimmten Plein-Nummern und Transversalen) oder durch "Bandenspiel" mit Helfern zusammen konstruieren. Eine weitere Steigerung der Progression wäre dann praktisch kaum noch realisierbar, zumal es auch dann keine Garantie dafür gibt, dass die extrem lange Serie (bzw. Minusserie der Persönlichen Permanenz) ausgerechnet beim letzten Versuch dann endlich abbricht. Super-Phänomene (z.B. 20er Serien) können jederzeit auftreten und dann auch wieder ewig lange ausbleiben. Gleichmäßige Zyklen gibt es nicht. Der eine Gelegenheitsspieler erlebt sie nie. Der andere Spieler kann zwei Mal innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Spieltagen solche Phänomene erleben, die den Hardcore-Martingale-Spielern Haus und Hof kosten können. [wird fortgesetzt] |
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#2 (permalink) |
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Casinospieler
Registriert seit: 12.07.2007
Beiträge: 1
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Ist zwar schon fast n Jahr her das heir jemand was geschrieben hat, aber ich kann ja trotzdem mal meine Erfahrung hinzufügen.
Ich selber arbeite selber im Online Glücksspielbereich und so über die Zeit sieht man halt diese ganzen Methoden die Leute in den Casinos ausprobieren und dieses Martingale Prinzip hatte mich interessiert. Letztes Wochende sind also ich und ein paar Freunde hier in London in das neueröffnete Casino gegangen, wollten und eigentlich nur die Showgirls Show angucken und dabei ein paar Cocktails schlürfen... dann wollten wir diese Martingale Strategie ausprobieren. Keiner von uns konnte sich daran erinnern ob da noch weitere Regeln hinzukamen also haben wir einfach nur Gewinnen = nochmal und verlieren = verdoppeln gespielt. Wir haben dabei nur auf Odd gesetzt und tatsächlich kamen wir dann am Ende mit nem Haufen Geld wieder raus. Allerdings muss ich dazu sagen, wir sind jeder mit gerade mal £500 rein und sind alle mit rund £1200 wieder raus und haben dabei nur die mindestwette von £5 gesetzt. Man gerät allerdings doch schon in Panik wenn man nach einer Weile schon 320 Pfund setzen muss nur um die £5 zu gewinnen. Für uns hat es zwar funktioniert, allerdings ist diese Methode eine der Wahnsinnigsten die ich bisher gesehen habe. Alles in allem bin ich glücklich das nen Gewinn gemacht habe, jedoch glaube ich kaum das ich das noch mal versuche. |
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#3 (permalink) |
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Beiträge: n/a
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Glück gehabt! Vor ein paar Tagen ist einer ins Maximum gerannt. Er hat mit 10,-- Euro angefangen. Vor dem letzten Satz rannte er raus, kam nach 5 Minuten wieder herein und legte den Höchstsatz. Auch dieser Einsatz verlor. Ich glaube, der kommt nicht mehr wieder.
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#6 (permalink) |
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Casinospieler
Registriert seit: 03.03.2008
Beiträge: 27
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Als Martingalespiel oder kurz Martingale bezeichnet man eine Strategie im Glücksspiel, bei der der Einsatz im Verlustfall erhöht wird. Die klassische und einfachste Form, die Martingale classique, ist das Verdoppeln: Man beginnt mit einem Einsatz von einer Einheit bzw. einem Stück auf eine einfache Chance, z. B. Rouge oder Noir beim Roulette. Der Martingale-Spieler setzt zumeist auf die Perdante, das ist diejenige Chance, die zuletzt verloren hat: ist die Kugel zuletzt auf Rouge gefallen, so setzt man auf Noir. Obwohl viele Spieler auf diese Strategie schwören, gewinnt auf lange Sicht wohl doch die Spielbank.
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#7 (permalink) |
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Casinospieler
Registriert seit: 29.02.2008
Beiträge: 21
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Ja, aber ich habe gehört, dass dieses System nur scheinbar sicher ist und auch nicht wirklich funktioniert.
Davon lassen sich aber viele Spieler trotz eigener schlechter Erfahrung nicht überzeugen. Viele bedenken nicht, dass ein ständiges Verdoppeln spätestens bei Erreichen des von der Spielbank vorgegebenen Höchsteinsatzes nicht mehr möglich ist, die meisten scheitern aber schon früher an der Begrenztheit des eigenen Spielkapitals. Ich würde nicht mit dieser Spielform mein Glück versuchen. Ein Bekannter von mir hat damit nämlich mal mehrere hundert Euro in den Sand gesetzt.... |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 14.07.2008
Beiträge: 21
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Ja, ein Martingale-Spieler gewinnt mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit, allerdings eben nur sehr wenig, der sichere totale Verlust des Geldes lässt meist eine Weile auf sich warten. Also ist das eigentlich nur Anfängerglück. Denn wer im Laufe eines Spielabends nicht ständig mit gleich hohen Einsätzen spielt, sondern die Einsätze in welcher Art auch immer steigert, hat, so wie ein Spieler der die Martingale-Strategie nutzt, hat relativ gute Aussichten, mögliche Verluste zurück zu gewinnen und am Ende doch mit einem positiven Saldo aufzuhören.
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 12
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Abend,
habe das Martingal-Prinzip so verstanden: Verliert man, setzt man beim nächsten Mal zwei Stück, verliert man wieder, so setzt man vier Stück und so weiter. Sobald man gewinnt, sind alle bis dahin eingetretenen Verluste getilgt, und man kann sich über einen Gesamtgewinn von einem Stück freuen. Nach einem Gewinn setzt man seinen Angriff auf die Spielbank wieder mit einem Stück fort usw. So läuft das doch, oder? Muss zugeben, dass ich sehr selten Roulette spiele... |
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