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Alt 05.08.2006, 01:35   #1 (permalink)
Casinospieler
 
Registriert seit: 28.07.2006
Beiträge: 12
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Das System des Thomas Garcia



"Viele Jahre war Thomas Garcia wohl der gefürchtetste Spieler, der besonders
in Bad Homburg und Monte Carlo sagenhafte Gewinne machte, mit seinem System
TIERS - ET - TOUT (ein Drittel und Alles). Dabei kann man diese Satztechnik
kaum "System" nennen. Er spielte stets gegen die gewinnende Chance und setzte
zunächst ein Drittel seines Kapitals und im Verlustfall den Rest. Sobald
die Bank also zweimal hintereinander gewann, hatte er ein Kapital verloren.
Diese Satztechnik basiert also auf Intermittenzen (Chancenwechsel). Solange
eine Chance nur ein- oder zweimal erscheint, vermehrte sich sein Spielkapital
bei jedem Coup um ein Drittel. Eine Dreierserie bringt den Verlust des
Kapitals."



Nicht selten tritt eine Einfache Chance beim Roulette phasenweise nur vereinzelt
oder in Form von Zweierserien auf. Das Spielkapital erhöht sich dann
enorm schnell mit der Garcia-Strategie. Allerdings ist es taktisch besser,
die einzelnen Kapitalmassen dreigeteilt zu riskieren, so dass auch die
Dreierserie bei der Gegenchance noch keine Gefahr darstellt. Die Gewinnstrecken
können bei dieser gestreckten Form der Garcia-Spielweise enorm lang
anhaltend sein, wobei die Gewinne aber nicht mehr so steil ansteigen.



Nachfolgend die Progressionstabelle für Garcia-Sätze mit
Dreiteilung:










































































































































































































































































































































































































































































































































Dreiteilung


Gewinn beim

Masse 1.Satz 2.Satz 3.Satz 1.Satz 2.Satz 3.Satz


8


2


2


4


2


0


0


10


2


3


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2


1


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7


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14


2


4


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2


2


2


16


2


5


9


2


3


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18


3


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3


2


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20


3


6


11


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3


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3


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2


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7


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3


2


26


4


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4


4


2


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8


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5


3


2


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9


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5


4


2


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5


10


17


5


5


2


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10


19


5


5


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36


5


10


21


5


5


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6


11


21


6


5


4


40


6


11


23


6


5


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6


12


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6


6


6


44


7


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7


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46


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7


4


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7


7


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8


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30


8


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9


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9


9


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10


19


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10


9


7


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12


20


38


12


8


6


75


12


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12


10


7


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23


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13


10


8


85


13


24


48


13


11


11


90


14


26


50


14


12


10


95


14


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53


14


14


11


100


16


28


56


16


12


12


110


17


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17


15


14


120


18


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18


18


12


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20


16


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22


40


78


22


18


16


150


24


44


82


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20


14


160


26


46


88


26


20


16


170


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94


26


24


18


180


28


52


100


28


24


20


190


28


56


106


28


28


22


200


30


60


110


30


30


20


220


32


64


124


32


32


28


240


35


70


135


35


35


30


260


40


75


145


40


35


30


280


45


80


155


45


35


30


300


45


85


170


45


40


40









Quelle: Kurt Tepperwein, Das große Buch der Roulette-Systeme (Band I), "Das System des Thomas Garcia"
Roulette ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2006, 02:04   #2 (permalink)
Casinospieler
 
Registriert seit: 28.07.2006
Beiträge: 12
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Analyse der Garcia-Strategie und Satztechnik "Tiers et tout" (Ein Drittel und der Rest)

Oberflächlich betrachtet erscheint das Konzept des legendären Roulette-Millionengewinners Thomas Garcia sehr simpel. Er hatte einfach eine unglaublich lange Glückssträhne und viel Reservekapital - sagt man im Nachhinein. Andererseits trieb er mehrere kapitalstarke Spielbanken nahezu in den Ruin. Es fehlte nicht viel, dann hätte Garcia die traditionelle Spielbank in Bad Homburg komplett "kaputt" gespielt. Das Casino in Monte Carlo verlor zeitweise ebenfalls einen großen Teil der Kapitalreserven.

Analysiert man die Garcia-Satztechnik "Tiers et tout" etwas tiefgründiger, dann eröffnet sich dem Roulette-Tüftler ein sehr ausbaufähiger Ansatzpunkt zur Ergebnisverbesserung beim Roulette. Das ursprüngliche Drittel/Zweidrittel-Prinzip mit schrittweiser Überlagerung bis zum Maximum lässt sich in verschiedener Form optimieren (z.B. Streckung auf drei oder mehr Versuche je Kapitalmasse, phasenweise Streckung von zwei auf drei und mehr Versuche je Masse) und mit komplexeren Märschen bzw. Tendenzanpassungen kombinieren. Die verfeinerte Garcia-Spielweise ist ebenfalls nichts anderes als ein Variables Paroli, denn die Gewinnsätze werden nicht komplett stehen gelassen und in nur einem Versuch neu riskiert, sondern durch Stufenüberlagerung auf zwei oder mehr nachfolgende Satzcoups aufgeteilt. Der stets drohende Zwischenverlust wird somit ganz bewusst mit einkalkuliert. Die Satztechnik ist darauf zugeschnitten und kann durch die gestreckte Überlagerung mehr vereinzelte Minuscoups in kurzer Abfolge absorbieren. Problematisch bleibt im Anfangsverlauf lediglich die Zweier-oder höhere Minusserie.

Wendet man die Garcia-Taktik jedoch in der flacher gestreckten Form an (möglichst sogar inclusive dem Abschöpfungsverfahren mittels "Reservefond" - nach einigen erfolgreichen Stufen ist das ursprüngliche Risikokapital nicht mehr im Spiel) und verbreitert die Überlagerungsstufen nach und nach, dann kann man im späteren Verlauf der optimierten Garcia-Progression auch 3er oder sogar 4er Minusserien überbrücken, ohne dass die ursprüngliche Kapitalmasse verloren geht. Natürlich stößt man bei diesem Abflachungsverfahren nicht mehr in wenigen Stufen bis in den Maximumbereich vor, aber man kann über sehr lange Permanenzstrecken erfolgreich im Spiel bleiben und wird deutlich seltener die sogenannten "Platzer" erleben. Dieses Verfahren des überlagerten Anwachsens kleiner Anfangs-Kapitalmassen lässt sich zudem mit einer stufenweisen überlagerten Erhöhung der Ausgangsmassen kombinieren. Auf diese Weise ergibt sich eine sehr mächtige Progression, bei der die Bezeichnung "Variables Paroli" (in Kombination mit kurzstufiger Verlustprogression) zutreffend ist.

Bei einer gestreckten Garcia-Variante könnte es z.B. drei Satzmöglichkeiten je Progressionsstufe geben. Trifft man direkt im ersten Versuch, entwickelt sich der weitere Verlauf anders, als wenn man im zweiten oder dritten Versuch der Stufe trifft. Die Kapitalreserve kann in einem Fall ausreichend hoch sein, um den ersten Drittelsatz (oder Viertel-Einsatz bei größerer Streckung) bereits mit erhöhtem Einsatz tätigen zu können. Im anderen Fall (Treffer erst im zweiten oder dritten Satz der Garcia-Satzstufe) kann es teilweise zur Stagnation oder geringerem Ansteigen der Einsätze kommen. Das Teilparoli bleibt somit variabel und nicht starr berechenbar.
Roulette ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2007, 18:45   #3 (permalink)
Casinospieler
 
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Beiträge: 2
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Das "System" tiers-et-tout ist doch nur eine simple Martingale mit Abbruch nach der zweiten Stufe ....
FreedomMan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2007, 22:20   #4 (permalink)
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Zitat:
Das "System" tiers-et-tout ist doch nur eine simple Martingale mit Abbruch nach der zweiten Stufe ....
Auf den ersten Blick ja. Genauer hingeschaut ist es mehr. Eine Kombination aus Verlustprogression (zweistufige Martingale) und flacher Gewinnprogression. Im Gegensatz zur ursprünglichen Martingale-Progression riskiert man nicht Haus und Hof, um ein Minimumstück zu gewinnen. Im Gegenteil: Mit drei Minimum-Stücken kann man bis in die oberen "tiers-et-tout"-Stufen gelangen und sehr hohe Gewinne einfahren.
Thomas Garcia hatte damals zwei Spielbanken an den Rand des Ruins gespielt. Die Gewinnphasen hielten monatelang an und die Casinos wurden um mehrere Millionen erleichtert. Er starb zwar später arm, aber das ist eine andere Geschichte. Interessant ist dass die Garcia-Strategie überhaupt so lang anhaltend die Spielbanken in Schwierigkeiten bringen konnte.

:hut:
Roulette ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.02.2007, 13:25   #5 (permalink)
Casinospieler
 
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Beiträge: 2
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:top:

Stimmt natürlich!

Ich hatte bloß auf die Sätze geschaut, nicht aber darauf, dass das gewonnene Kapital sofort wieder dem Spielkapital zugeschlagen wird, so dass sich das "tout" und damit natürlich, wenn es läuft, die Gewinne laufend erhöhen.
FreedomMan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.06.2008, 15:20   #6 (permalink)
Casinospieler
 
Registriert seit: 21.11.2007
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Ist der Garcia nich am Schluß pleite gewesen?
Singer ist offline   Mit Zitat antworten
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