Casino Forum  

Zurück   Casino Forum > Poker und Online Poker, Blackjack und Roulette > Roulette - Systeme, Strategien usw.

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
Alt 28.08.2008, 18:13   #21 (Permalink)
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.06.2008
Beiträge: 9
Credits: 40
Standard

@Alle,

eine Zeitlang war ich im Ausland.
Hier im Thread hat sich inzwischen einiges getan. Es ist sehr erfreulich , dass diese Troll-Machenschaften hier nicht vorkommen.

Wie ich in meinen letzten Beiträgen geschrieben habe, ich spiele diese VP-Strategie von WENDOR praktisch am Spieltisch, und das seit über 2 Jahren!
Den WENDOR kenne ich persönlich.

Auf die weiteren Ausführungen von @Mondfahrer bin ich wirklich gespannt.
Ich selber habe mich damals, als ich diese Strategie lernte, nicht besonders mit den theoretischen Grundlagen dieser Roulette-Strategie beschäftigt.

Der WENDOR hat mir das damals nur am Rande erklärt und auch dazu gesagt, dass diese theoretischen Grundlagen- Kenntnisse für den praktischen Spielerfolg, nicht besonders ausschlaggebend sind.
Es ist aber bestimmt ganz nützlich und unterhaltsam, auch etwas mehr über die eigentlichen theoretischen Grundlagen zu erfahren.


Daher interessiert es mich auch sehr, wie der @Mondfahrer das jetzt erklären will, da ich in diesen,theoretischen Sachen selber, immer noch nicht ganz durchblicke.

Mit freundlichen Grüßen

Daryl
Daryl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.09.2008, 12:04   #22 (Permalink)
Gambler
 
Registriert seit: 23.08.2008
Beiträge: 229
Credits: 106
Standard

huhu @operis,@Daryl,@Alle :

@operis :


Zitat:
Das die von wendor beschriebene VPS ähnlich einem Modell aus der Chaostheorie arbeitet, habe ich mir bereits gedacht, da mathematisch dem Roulette nicht beizukommen ist.
Es kann sein, dass es Dich jetzt ein wenig irritiert, aber in gewisser Weise ist dem Roulette durchaus "mathematisch beizukommen". Das liegt daran, dass die Roulettemaschine ein symmetrisches physikalisches System mit festen geometrischen Vorgaben ist, dass durch Wechselwirkung mit absolutem Zufall keinen absoluten Zufall produzieren kann sondern wechselnde,sich überlagernde und interferierende Rhythmen erzeugt, die nicht im Widerspruch zu den Aussagen der mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie stehen.

Physikalische Systeme sind immer "determiniert" , auch wenn sie eine "chaotische Komponente" haben, und deswegen kann man zur Beschreibung physikalischer Systeme die Mathematik einsetzen um Vorhersagen darüber zu treffen. WENDORS "Spielregeln" des "VPS-Spiels" kann man lernen - es ist eine Art "Mathematik", die natürlich auch programmierbar ist, und man kann sie einüben ohne dass man eigentlich die Theorie , warum VPS funktioniert, unbedingt vollständig verstehen können muss.Allerdings erscheint es vielen Spielern unbefriedigend einfach zu akzeptieren, dass die VPS funktioniert ohne den Grund für diesen Erfolg zu begreifen.

Wir haben beim Roulettespiel , einem makroskopischen System, erstaunlicher Weise ganz ähnliche Mechanismen vorliegen wie im atomaren Bereich ,d.h. es machen sich Phänomene wie Unschärferelationen, Beugung / Interferenz von Wellen, "Knoten" erhöhter Trefferwahrscheinlichkeit und andere Effekte , wie wir sie aus der Quantentheorie kennen, bemerkbar. Dies alles aber nur "indirekt" und "partiell", d.h. es wird vom Zufall "überlagert" und WENDORS Methode besteht aus "mondischer Sicht" darin, gerade diese Effekte mit Hilfe einer Technik des "Heraushörens" der Rhythmen gewinnbringend zu nutzen. Nicht die Roulettemaschine passt sich unseren Wünschen an, welcher Rhythmus kommen möge, d.h. wir "bestimmen nicht den Marsch", sondern wir müssen uns an die Vorgaben der Maschine anpassen, die "den Marsch" immer wieder neu bestimmt ,auf den wir uns wie in einer Art Tanz durch Anpassung immer wieder neu einstellen müssen. Deshalb hat WENDOR die VPS mit einer Art Tanz verglichen. Wie in einem Schachspiel, bei dem der Spieler Symmetrien ausnutzen kann , um einem unterlegenen Gegner, der sich im Umgang mit Symmetrien schlechter auskennt , systematisch in die Ecke zu treiben - auch beim Schachspielen entstehen Rhythmen und Symmetrien , ausgelöst durch die zunächst "unberechenbaren" Einwirkungen des Gegners auf eine symmetrische physikalische Struktur, die nach vorgegebenen Regeln zu bedienen ist - so wird das Casino, das bei richtiger Anwendung der VPS Martingale gegen uns spielen MUSS, mmer mehr in die Ecke gedrängt bis es schliesslich "matt" ist.Je nach den rhythmischen Vorgaben des aktuell vorliegenden Roulettesystems , die durch die aktuellen Kugeleigenschaften, die Rautenzahl, Luftdruck usw. mitbestimmt werden, kann das allerdings mehrere Stunden Zeit in Anspruch nehmen bis die Partie zu Ende gespielt ist.

Zitat:
Chaotische Systeme funktionieren sicher nach definierten Grenzen, ist jedoch das Feld nicht etwas zu groß, um daraus Schlussfolgerungen im Roulettespiel zu ziehen?
Wie schon gesagt, diese Überlegung erscheint durchaus "verständlich" , es stellt sich aber die Frage, ob sie auch "berechtigt" ist. Letzteres ist zu verneinen, wobei es nicht ganz leicht einzusehen ist, warum es zu verneinen ist.

Es geht eigentlich nicht darum, daraus, dass "chaotische Systeme nach definierten Grenzen funktionieren" Schlussfolgerungen im Roulettespiel zu ziehen sondern um die Beantwortung der zunächst offenen Frage, ob das "Chaos" beim Roulettespiel "teilgeordnet" ist oder nicht - durch äussere Zwänge / Grenzen - und zwar in quantitativer Hinsicht gegebenenfalls so stark, dass wir einen gewinnbringenden Nutzen daraus ziehen können in der Weise, dass wir "überdurchschnittlich oft" die Spielbank zwingen können, gegen uns Martingale zu spielen. Ob das Roulettespiel ein physikalisches System ist, das solche nutzbaren Eigenschaften aufweist oder nicht, kann man nur experimentell klären, d.h. indem man das System bzw. die Produkte, die es liefert, eingehend untersucht. Die "Produkte" , die zu untersuchen sind, sind natürlich die Permanenzen, und damit ist klar, dass man nicht so vorgehen darf, dass man versucht, Deine Frage "theoretisch" bzw. durch Spekulation zu klären ohne die Permanenzen selbst überhaupt untersucht zu haben. Sondern der Schluss, der gezogen werden muss, ist gerade umgekehrt : Aus den Analysen der Permanenzen ist zunächst einmal zu schliessen, dass die Roulettemaschine als symmetriches technisches Produkt erfahrungsgemäss durch Wechselwirkung mit absolutem Zufall - sollte es ihn überhaupt geben - keinen absoluten Zufall liefern kann sondern nur "rhythmischen" Zufall.

Die Frage, die sich der Beobachtung anschliesst . lautet dann : Warum eigentlich passiert das überhaupt so ?

- Das Phänomen ist natürlich nicht ganz leicht einzusehen, aber
man bekommt eine Art "Gefühl" dafür, was eigentlich abläuft, wenn man die Wechselwirkung der Roulettemaschine mit dem Zufall mit den Resultaten der Wechselwirkung zwischen zufälligen Ereignissen im Mikrokosmos , beispielsweise sich chaotisch verhaltender Atome, Elektronen, Photonen und geordneten Strukturen, die konstant bleiben , vergleicht.

Beispiele : Bekanntlich verhalten sich Elektronen - zumindest wenn man sie stört , beispielsweise durch Einwirkung von Messinstrumenten, die ihre Geschwindigkeit und Flugrichtung bestimmen sollen - chaotisch, d.h. man kann nicht genau vorhersagen, mit welcher Geschwindigkeit sie in welche Richtung "fliegen", wenn sie "zufällig" aus einer Elektronenquelle, deren Ortskoordinaten genau bekannt sind, austreten. Trotzdem verhalten sie sich im Zusammenspiel mit sehr vielen anderen Elektronen - genauer gesagt : in ihrer scheinbaren Reaktion auf das VERHALTEN der anderen Elektronen - immer dann teilweise "geordnet", wenn sie sich in einer geometrisch geordneten Umgebung befinden, die konstante geometrische Grenzen definiert, beispielsweise einen oder mehrere Spalte, durch die sie "zufällig" hindurchfliegen können um anschliessend auf einem Bildschirm an einer exakt definierbaren Stelle ein Ereignis auszulösen, das man messen kann. -

Der Nobelpreisträger Feynman hat dies in seinen Vorlesungen über Physik , die schriftlich dokumentiert sind (Feynman, Leighton,Sands, Vorlesungen über Physik) sehr anschaulich dargestellt, um seinen Studenten einen "natürlichen" Einstieg in die Quantentheorie zu ermöglichen, weswegen ich Interessierten die Lektüre dieser Vorlesungsreihe unbedingt empfehle - Interessant dabei ist, dass die "zufällig" fliegenden Elektronen, von denen man eigentlich annehmen sollte , dass, wenn sie zufällig aus einer Elektronenquelle austreten, auch zufällig irgendwo landen ohne Rücksicht auf das Benehmen der anderen zufällig agierenden Elektronen , sich so benehmen als HÄTTEN sie eine Art Gedächtnis und ein Wahrnehmungsvermögen, das ihr Verhalten im Zusammenspiel mit anderen Elektronen definiert. Die sehr merkwürdige Beobachtung bei dem Ganzen ist allerdings folgendes :

Erstens :

Sie tun das NUR, wenn sie sich in der Umgebung irgendwie geordneter, d.h. in irgendeiner Art und Weise symmetrischer vorgegebener räumlicher Strukturen bewegen, anderfalls verhalten sie sich völlig chaotisch. Und dass sie sich in einer solchen Umgebung so verhalten als HÄTTEN sie ein Gedächtnis , das kann man daran erkennen, dass sie symmeterische Muster erzeugen, die berechenbar sind, wenn man die Geometrie der räumlichen Strukturen kennt, innerhalb derer sie sich bewegen.

Zweitens :

merkwürdigerweise bewegen sie sich so, als ob sie sich auf Bahnen bewegen, die durch Wellengleichungen definiert sind, d.h. auch so, als ob sie miteinander interferieren würden obwohl sie zeitlich "unanbhängig" sich gegenseitig hinterherfliegen , das heisst NACHEINANDER , ähnlich wie auch die Coups im Roulettespiel nicht gleichzeitig sondern nacheinander erfolgen .
Mann kann dieses "Nacheinander" experimentell verfizieren, indem man die Intensität der Elektronenstrahlung extrem reduziert , die Elektronen an einem Bildschirm nacheinander auffängt und den am Bildschirm lokal stattfindenden Energieaustausch mittels Elektronenmultiplier so verstärkt, dass man einzelne Elektronen zählen und die Ortskoordinaten des Einschlagpunktes auf dem Bildschirm genau bestimmen kann. Obwohl die Elektronen einzeln nacheinander eintreffen , erzeugen sie auf dem Schirm in Abhängigkeit der äusseren Geomatrie Interferenzmuster, zum Beispiel Streifen, wenn zwei parallele Spalte als "Blenden" verwendet werden, und nur noch einen "Streifen" wenn einer de Spalte abgedeckt wird.

Es entstehen insoweit rhythmische Streifenmusster und /oder alle möglchen andern Muster, die man sich zusammengesetzt denken kann aus elementaren Rhythmen unterschiedlicher Frequenz. In der Röntgenstrukturanalyse kann man daher aus den geometrischen , rhythmischen Mustern, die wie "Permanenzen" interpretiert werden können, auf die Geometrie der Kristallstrukturen schliessen, durch welche hindurchfliegende Elektronen gebeugt werden und durch die Geometrie des Kristalls indirekt dazu gebracht werden zu interferieren.

Etwas schwieriger ist es mit Aufklärung "chaotischer" Strukturen, durch die man Elektronen schickt, beispielsweise mit Gläsern. Diese sind teilweise - und zwar ganz individuell, je nach Glassgtruktur - noch kristallin, so dass sich auch hier noch "Permanenzen" ergeben, die teilweise rhythmisch sind - das entspricht sinngemäss in etwa der Situation, die wir makroskopisch beim Roulettespiel vorliegen haben.

Ändert man einzelne Parameter in der Geometrischen Umgebung, d.h. nimmt man zum Beispiel einen Spalt weg, durch den theoretisch die Elektronen fliegen könnten , oder fügt einen neuen Spalt dem bestehenden geometrischen System hinzu oder ändert die Spaltbreite usw. , dann ändert sich auch das Muster bzw. der Rhythmus im Muster. Diesen variablen räumlichen Strukturen im atomaren Bereich entsprechen beim Roulettespiel die geometrischen Eigenschaften der Roulettemaschine, die teilweise variabel sind , wie z.B. das Gewicht der Kugeln ( denn sie können ausgetauscht werden) oder der Bereich, in dem die Kesselgeschwindigkeit variiert, die durchschnittliche Zahl der Runden, die ein Zielwurfcroupier die Kugel rollen lässt usw.

Richard P.Feynman hat in den oben erwähnten Vorlesungen über Physik den Umgang der Physiker mit dem quantenmechanischen Verhalten atomarer Systeme, in denen der Zufall eine grosse Rolle spielt , einen "logischen Seiltanz" genannt.

Dabei hat er darauf hingewiesen, dass man auch dann, wenn man es mit sehr vielen , unberechenbaren physikalischen Ursachen zu tun hat, die man nicht einzeln messen kann und die man sogar gar nicht kennt , TROTZDEM dadurch, dass man einen logischen Seiltanz vollzieht - man kann es auch "Schach dem Zufall" nennen - bestimmte Vorhersagen treffen kann über das zukünftige physikalische Verhalten des Systems. Um solche Vorhersagen treffen zu können, muss man allerdings die Muster, die im Rahmen des physikalischen Geschehens erzeugt werden, eingehend untersuchen.

Zugleich wies er darauf hin, dass man diesen logischen Seiltanz nur so lange vollziehen muss, wie man die unberechenbaren Unbekannten nicht kennt, d.h. sollte man irgendwann doch einmal in der Lage sein, die fehlenden Unbekannten genau zu kennen, dann würde sich der Tanz erübrigen. Dann hätten wir - übertragen auf das Roulettespiel - die Situation, die sich Paroli-user "nodronn" in einer Art Wunschdenken vorgestellt hat , leider ist es Wunschdenken ...

und genaus so wie Feynman es in Bezug auf den Umgang mit atomaren Systemen beschreibt - logischer Seiltanz - so verhält es sich eben auch mit der richtigen Anwendung der VPS. Die Muster liefern Informationen darüber, wie sich das - in gewissen Grenzen träge - System in der nahen Zukunft UNGEFÄHR verhalten MUSS. Die "Trägheit" beruht letzlich darauf - auf das Roulette bezogen - dass es dem Casino unmöglich ist, die feststehenden Parameter der Roulettemaschine so oft zu wechseln und so stark zu variieren, dass überhaupt keine rhythmischen Muster mehr entstehen, d.h. dass wirklich totales Chaos entsteht.

@Daryl .

ja, auch ich bin sehr erfreut, dass man hier endlich einmal UNGESTÖRT von Trollaktivität zur Sache kommen kann. Auch Trolle kann man offensichtlich "in Schach halten" - indem man ganz einfach den Spalt, durch den sie sich hindurchschlängeln wollen, ein wenig enger macht ...Ansonsten erzeugen sie rhythmische Muster und interferieren sogar, wenn mehrere Foren miteinander
"wechselwirken" ...


mondfahrer
mondfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.09.2008, 12:09   #23 (Permalink)
Benutzer
 
Benutzerbild von WENDOR
 
Registriert seit: 06.08.2008
Beiträge: 46
Credits: 130
Standard

@Alle,

ergänzend zu dem letzten Beitrag von @Mondfahrer
hier mein Original Beitrag aus einem anderen Roulette-Forum
zum VPS-Thema:

Übergeordnete EC-Figurenrhythmik
-oder die Selbstorganisation im Chaos!


@Volltreffer fragt:
Zitat:
Was genau ist mit dem Begriff übergeordnete Permanenz gemeint ?

....oder vielleicht die Reihenfolge, in der die bespielbaren Figuren auftauchen, oder beides ?, oda doch wat janz anderes ??? pleeeaaase help me, help meee (na happt a auch die Beatles rausgehört?
Antwort:

...Diese Frage berührt die Grundsätze der VPS.
Was ist überhaupt EC-Rhythmik in der Permanenz??
Kann sich der Zufall nach irgendwelchen rhythmischen Mustern überhaupt manifestieren??

Das ist eigentlich die Frage überhaupt?
Wenn wir dem Zufall nur sein, scheinbar chaotisches Verhalten zubilligen, völlig ohne Ordnung und Struktur – dann wäre diese Frage zu verneinen.

Die Rhythmik ist per Definition eine...
..regelmäßige Abfolge von Mustern als zeitlich/räumliche Gliederung der Strukturen.

Dass der Zufall keineswegs nur chaotisch und unstrukturiert ist, kann man an alltäglichen Dingen und Ereignissen sehr gut beobachten.


Die Hauptfrage, ob es denn überhaupt Ordnung im Chaos geben kann, kann nur gestellt werden, wenn der Fragesteller mit geschlossenen Augen durch seine Welt herumwandert.
Buchstäblich alle Muster, die wir in der Natur – der unbelebten, wie auch der belebten - beobachten, sind letztendlich GEORDNETE Strukturen, die sich aus dem anfänglichen Chaos HERAUSGEBILDET haben; einem Wirrwarr von Einzelobjekten und Einzelvorgängen (Ereignissen)!!
Auch WIR Menschen zählen dazu!!!!


Und wie die neuesten Ergebnisse aus der Forschung zeigen, ist deterministisches-chaotisches Geschehen durchaus in gewissen Grenzen vorhersagbar: demnach können chaotische Vorgänge nämlich unter bestimmten Bedingungen auf die sog „Atraktoren“ zulaufen, was nichts anderes bedeutet, als dass sich plötzlich Strukturen im Chaos herauskristallisieren – wieder verschwinden, sich neu bilden...


Unsere ganze Welt ist so „konstruiert“ und funktioniert beinahe tadellos..mit – oder ohne uns.
Es ist nicht zu glauben, aber es gibt immer noch Menschen, die „fest“ davon überzeugt sind, dass der Zufall diesen universellen Naturgesetzen der Ordnung in der Natur NICHT unterliegt.


Im Grunde kann man es aber diesen Zeitgenossen nicht ganz übel nehmen, da noch bis vor kurzem wurde in den (Grund)Schulen der 2-te Hauptsatz der Thermodynamik, als DAS Gesetz gefeiert!


Der 2. Hauptsatz definiert nämlich den Wärmetod des Universums: Irgendwann wird universelles Gleichgewicht im wahrsten Sinne des Wortes, und damit maximale Unordnung erreicht sein. Nichts wird sich mehr ändern - das Universum hat den Wärmetod erlitten....
Also, nichts anderes, als ein „Paradies“ für die „Nix geht-Fraktion“ - die absolute Erfüllung sozusagen!

Etwas vereinfacht heißt es, dass dort, wo eine gewisse Entropie (Unordnung) herrscht – IMMER mit einer ZUNAHME der Entropie (Unordnung) zu rechnen ist – bis zum „Wärmetod“!!

Im Umkehrschluss heißt es dann auch, dass es NIEMALS andersherum funktionieren kann, dass also aus Unordnung – ORDNUNG und damit Strukturen, Muster – und letztendlich LEBEN selbst entsteht – da die Zunahme an Unordnung (Entropie) ein Zeitachse hat – und diese ist unumkehrbar in die Zukunft gerichtet.

(Das ist in der Quantenwelt der Physik z.B. gar nicht so selbstverständlich – wie mancher vielleicht denken wird)
Der 2. Hauptsatz ist im übrigen das einzige Naturgesetz oder Axiom, das eine Zeitrichtung kennt. Wenn man bedenkt, wie fundamental es für uns ist, dass die Zeit immer nur in eine Richtung fließt, ist das schon sehr erstaunlich!


Seltsamerweise existieren „wir“ aber - und mit uns unsere ganze Welt trotzdem – wie immer uns das gelungen sein mag.
Das Leben hat den 2-ten Hauptsatz der Thermodynamik scheinbar auf den Kopf gestellt - wenn auch, zugegebenermaßen - nur zeitweise.


Zugegeben, ich habe diese Thematik der Strukturen und der Selbstorganisation im Chaos etwas weit gefasst – aber es sollte damit auch die grundsätzliche Frage (ob überhaupt so etwas wie Ordnung im Chaos existieren kann) damit wenigstens angesprochen werden.


Und mit dem Lebendigen kamen die Strukturen, Muster und Rhythmen...
Auch in der Permanenz.
Was für einen „Zufallsforscher“, bzw. einen Roulettespiler aber eher interessant sein sollte ist – WANN und WO bilden sich diese ORDNUNGSMUSTER in der Permanenz??


Die Übergeordnete Figurenrhythmik in der Permanenz bildet den Unterton der Figurenmanifestation.
Es diktiert über einen bestimmten Permanenzabschnitt Grundfigurenmuster – und demnach ist diese VPS-Regel für die lokale Zielfigur-Definition maßgebend.
Es hat die höhere Priorität als die lokale Figurenabfolge.


----------------
Nachtrag: wie der Leser sicher leicht erkennen kann, geht es mir in diesen Beiträgen hauptsächlich darum, die theoretischen Basics der VP-Roulette-Strategie etwas anschaulicher zu machen.

Für die Praktische Anwendung der VPS am Roulette-Tisch, haben diese theoretischen Grundlagen nur eine sekundäre Bedeutung.

Trotzdem ist es nicht ganz unwichtig zu wissen, auf welchen fundamentalen Strukturen eine Idee (auch eine Roulette-Strategie ist nichts anderes) eigentlich aufgebaut ist.

P.S.
Demnächst werden hier einige praktische Tipps in Sachen VPS folgen...

Gruß

W E N D O R
WENDOR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2008, 00:33   #24 (Permalink)
Gambler
 
Registriert seit: 23.08.2008
Beiträge: 229
Credits: 106
Standard

huhu @WENDOR, @Alle !

betreffend "beobachtbare" Selbstorganisation im Chaos fallen mir spontan noch zwei Anmerkungen ein, die das Ganze vielleicht noch etwas anschaulicher/plausibler machen.

1.

Was die Thermodynamik betrifft, so wird ja von Physikern und Chemikern überhaupt nicht bestritten, dass es im Mikrokosmos dank der allgegenwärtigen Wärmebewegung (Brown´sche Bewegung) ständig Fluktuationen im Chaos gibt , d.h. dass es ständig - und zwar gemäss der Wahrscheinlichkeitstheorie sogar ZWINGEND - geordnete Strukturen gibt, die entstehen und sich wieder auflösen. Beispielsweise in einem Gas lokale Druckunterschiede und lokale Temperaturunterschiede. Die Thermodynamik ( 2. HS) macht ja lediglich eine Aussage über das Langzeitverhalten, d.h. wenn man es mit dem Roulettespiel bzw. der PERMANENZ vergleicht, ist es so, als ob sich die Thermodynamiker lediglich dafür interessieren würden, dass das Casino wegen der Zerosteuer statistisch gesehen in Bezug auf die Gesamtheit der Spieler ein Dauergewinner sein wird , auch wenn die gewinnenden und verlierenden Spieler "fluktuieren".

In der Thermodynamik hingegen kann ein "Maxwell´scher Dämon" eben leider nicht "umgekehrte Martingale" spielen d.h. für ein richtiges Vorhersehen einer teilweisen Ordnung kann er NICHT mit einem Vielfachen finanziell gewinnbringend "belohnt" werden, denn ein Maxwell´scher Dämon würde - wie aus den Überlegungen Feynman´s und anderer folgt - mehr an Energie "kosten" als er durch sein molekulares "VPS-Spiel" an Energie überhaupt verdienen könnte. Beim Roulettespiel haben wir aber ganz andere Spiel-Regeln als sie in der Thermodynamik gelten. Um "kassieren zu können" muss man "nur" rechtzeitig vorhersehen können, wann Ordnung eintritt, d.h. es ist nicht mit "materiellen Kosten" verbunden sondern nur mit Denkarbeit. Wenn jeder Gedanke , egal welchen Inhalts , einen Chip kosten würde , sähe es schon anders aus ...

Fazit : Spieler wie z.B. der "sachse", die damit argumentieren , dass es in der Thermodynamik , in der "wie" beim Roulettespiel der Zufall regiere , kein Perpetuum Mobile geben könne, haben den Unterschied zwischen den Spielregeln bei den beiden unterschiedlichen "Spielarten" mit dem Zufall überhaupt nicht verstanden, d.h. argumentieren völlig an der Sache vorbei.

2.

makroskopisches Beispiel einer Selbstorganisation in chaotischen Systemen , das vielleicht weniger abstrakt erscheint als das Geschehen in chaotischen molekularen Systemen :

Im Winter lässt sich manchmal als Ergebnis von Schneestürmen beobachten, dass sich als geschlossene Schneedecken nicht "glatte" Oberflächen bilden sondern wellige Strukturen, wobei die "Wellen" einen charkteristischen ,wesentlich grösseren mittleren regelmässigen Durchmesser haben als die Flocken selber , die fallen. Dies obwohl keine Flocke die andere "kennt", d.h. "eigentlich überall hin fallen könnte" also eigentlich "statistisch" überall die Schneedecke dieselbe Höhe haben müsse. Letzters tut sie aber gerade NICHT . Unter welchen "Rahmenbedingungen" sie es nicht tut , kann äusserst schwierig zu berechnen sein, aber um es vorhersehen zu können, muss man es nicht unbedingt berechnen können sondern oft genügt einfach eine gewisse Beobachtungsdauer und voraussehen zu können, in welchem Abstand sich die Regelmässigkeit wiederholt. Es genügt, eine Weile zu beobachten und festzustellen, dass Ordnung existiert, die sich WIEDERHOLT in einem für diesen speziellen Fall vorliegenden Rhythmus. Z.B. könnte der durchschnittliche Abstand zwischen zwei benachbarten Höhenmaxima in der entstehenden Schneedecke 3 Zentimeter sein und der durchschnittliche Flockendurchmesser 1 Zentimeter. Und wenn nun die Spielregel lautet, dass man dafür bezahlt wird , dass man "überzufällg" häufig vohersehen kann in welchem Abstand von einem willkürlich herausgegriffenen Maximum ungefähr das nächste Maximum zu finden ist, dann kann es sich durchaus lohnen ...


mondfahrer
mondfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2009, 21:59   #25 (Permalink)
Benutzer
 
Registriert seit: 29.07.2008
Beiträge: 35
Credits: 37.491
Standard

@WENDOR
Warte schon ganz gespannt auf deine praktischen Tipps!
Die theoretischen Grundgedanken sind zwar auch nicht schlecht, aber ich war noch nie so wirklich erfolgreich in Mathe und Physik und glaube, dass mein Verständnis zu deinen Beiträgen enorm steigen würde, wenn ich ein paar praktische Beispiele und Tipps hätte. ;-)
LittleSam ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2009, 17:01   #26 (Permalink)
Benutzer
 
Benutzerbild von WENDOR
 
Registriert seit: 06.08.2008
Beiträge: 46
Credits: 130
Standard

Hallo Forum, @LittleSam,





LittleSam:
Zitat:
…..dass mein Verständnis zu deinen Beiträgen enorm steigen würde, wenn ich ein paar praktische Beispiele und Tipps hätte. ;-)
In den letzten Beiträgen war die Rede von einer „Selbstorganisation im Chaos“ – und exakt diese (Figuren)Selbstorganisation - ist auch in jeder Roulette- Permanenz zu beobachten.

Es ist erstaunlich, wie wenige Spieler sich die Mühe machen, den Vorlauf der Permanenz nach diesen Figuren-Rhythmen zu untersuchen.

Die EC-Figuren aus dem Permanenz-Vorlauf beeinflussen demnach maßgeblich die zukünftigen EC-Figuren-Rhythmen.

Die Kern-Aussage der „Nix geht-Fraktion“, dass JEDER Coup in der Permanenz voneinander vollkommen unabhängig ist, und damit die Wahrscheinlichkeit, dass z.B. Rot oder Schwarz im nächsten Coup erscheint, IMMER 50/50 (ohne Zero) vorherrscht – ist grundfalsch.

Der Grund ist: dabei werden die absolut relevanten Faktoren der Figuren-Rhythmik und der Figuren-Tendenz der Permanenz, einfach vollkommen ausgeklammert.

Aber, was sind denn nun diese „Figuren-Rhythmen“ und wie sehen sie aus??

Die Antwort ist ein Paradoxon:
Diese Figurenrhythmen sind immer anders – und doch immer gleich!!

Es handelt sich dabei, wie so oft, nur um einen scheinbaren Wiederspruch und beide Aussagen sind eigentlich komplementär, bzw. bedingen und ergänzen sich gegenseitig.
Um das eben Gesagte etwas zu illustrieren, nehmen wir irgendeine Permanenz und beobachten einfacheitshalber zunächst nur die EC-Figuren-Rhythmen auf Schwarz/Rot.

Als Beispiel dient uns die Tischpermanenz Spielcasino Wiesbaden, Tisch 3 vom 10.09.2008.
Hier der Permanenz-Archiv..:
Spielbank Wiesbaden - Permanenzen Archiv von Online Roulette und Roulette

Am besten die Permanenz direkt ausdrucken und beobachtet dann die Figurenrhythmik – NACH den ersten 50 Coups Vorlauf (ca. ab dem Anfang in der Spalte 3).

Was fällt auf?

Ganz am Anfang der Permanenz war doch eine 7-er Rote Figur solitär. Dann gab es auf der Rot-Chance nur 1-er und 2-er dazwischen….
Kein Tendenz-Spieler, der etwas von seinem Job versteht, wird auf diese kleinen Figuren Annoncieren – um respektive, seine am Anfang signalisierte 7-er Figur zu treffen.

Der Grund – erstens ist das mit unnötiger Arbeit verbunden – und zweitens – kostet es nur unnötig Stücke!
Es wird abgewartet, bis sich auf der betreffenden Chance der sog. Rhythmus-Veränderungs-Signal manifestiert!!

Das ist in unserer Permanenz auch der Fall, und zwar ab dem Coup 61, wo die Plein-Zahl 34 Rot erscheint, und somit eine 3-er Rot-Figur anzeigt.

Hir wird nach der Methode Rhythmusveränderung/Durchbruch der erste Angriff auf zunächst unsere obige 7-er Rotfigur gestartet. (Siehe Progi-Tabellen hier im Thread)

Nachdem die Figur getroffen wurde, wird weiter nach der gleichen Methode Rhythmusveränderung/Durchbruch auf ROT weiter gespielt – und zwar weiterhin auf eine 7-er Rot (als primäre Figur). Die sekundäre Rotfigur ist dann aus praktischen Gründen nicht die letzterschienene 13-er Rot, sondern eine Stufe darunter – also eine 12-er Rotfigur.

Natürlich liegt der Fokus der Angriffe IMMER auf den PRIMÄREN Figuren - da so hohe Figuren, wie z.B. unsere 13-er Figur solitär - erst 3-4 Wochen später an demselben Tisch erscheinen können !!

(Verteilungs -Wahrscheinlichkeit für diese 13-erFigur beträgt z.B exakt 4.096 SATZCOUPS!!!) oder etwas über 8.000 Coups! Für eine 12-er Figur solitär immer hin noch die Hälfte davon.
Für irgendwelche sinnleere Computersimulationen vielleicht interessant – für Normalsterbliche, praktische Roulette- Spieler ist so etwas eher uninteressant – aber, wenn wir schon mal dabei sind, dann wollen (und können) wir diese Figur auch treffen!

Die kleineren primären, solitären Figuren (z.B. 3-er 4-er, 5-er Figuren solitär) werden in dem sog. Treppenmodus angegriffen.
Das heißt nichts anderes, als dass man diese kleineren, solitären Figuren als „Treppe“ benutzt, um auf die höheren Figuren zu kommen, die im Vorlauf erschienen sind, bzw. erscheinen können.

Und wo wir schon mal dabei sind, schauen wir uns mal die total konträre Figurenentwicklung auf Schwarz an.
Im Bereich der solitären Figuren herrscht dort ZUNÄCHST die Figurenrhythmik der 3-er, 4-er und 5-er –Figuren vor – oder?? Dabei gilt es nur die Figurenabstände zu beachten - und die jew. Figuren nach den gültigen Progi-Tabellen angreifen.
Progi-Tabellen dafür sind auch hier im FORUM VERÖFFENTLICHT.

Bei der VP-Roulette-Strategie geht es darum, ALLE relevanten FIGURENRHYTHMEN anzugreifen, und das beinhaltet weit mehr, als nur die allseits bekannten solitären Figuren, die man umgangssprachlich in den Casinosälen „Serien“ nennt.
Das heißt: Alle Solitären Figuren, ALLE Intermittenzen und ALLE Spiegelungen.

Übrig bleibt nur das sog. Permanenzrauschen – und das wird spätestens nach drei (Fehl) Angriffen NICHT weiter verfolgt.

Es ist also durchaus ein weiter Weg, dem Roulette buchstäblich Paroli zu bieten – aber machbar, indem der Spieler sein Spiel dem Spieltisch bzw. der vorherrschenden Figurenrhythmik anpasst - und nicht irrsinniger weise erwartet, dass der Spieltisch seine Figurenrhythmik den „Erwartungen“ des Spielers folgen wird…

Warum sollte der Spieltisch das tun..?
(Soviel u.a. zum „Thema“ Starres oder Variables/Flexibles -Roulette-Spiel)





Gruß

W E N D O R
WENDOR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2009, 22:31   #27 (Permalink)
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 17.06.2008
Beiträge: 9
Credits: 40
Standard

Hallo WENDOR,


WENDOR:
Zitat:
Bei der VP-Roulette-Strategie geht es darum, ALLE relevanten FIGURENRHYTHMEN anzugreifen, und das beinhaltet weit mehr, als nur die allseits bekannten solitären Figuren, die man umgangssprachlich in den Casinosälen „Serien“ nennt.
Das heißt: Alle Solitären Figuren, ALLE Intermittenzen und ALLE Spiegelungen.

Übrig bleibt nur das sog. Permanenzrauschen – und das wird spätestens nach drei (Fehl) Angriffen NICHT weiter verfolgt.
Soweit – so gut.

Nur , die Zielfigur auf Rot könnte ja auch zunächst nur eine 7-er sein. Nachdem diese Figur mit der Angriffsmethode Durchbruch getroffen wurde – wie geht man da weiter vor?
Die 13-er Rotfigur hätte ja noch länger sein können.

Wie genau erfasst man diese, zwar sehr, sehr seltenen, aber wichtigen Figuren mit der VPS-Methode ?
Da habe ich selber noch etwas Schwierigkeiten.

Mit allen anderen, kleineren Figuren, klappt das alles perfekt.


Beste Grüße


Daryl

Geändert von Daryl (13.01.2009 um 22:35 Uhr)
Daryl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2009, 18:55   #28 (Permalink)
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 14.01.2009
Beiträge: 1
Credits: 0
Standard

Hallo WENDOR Hallo Daryl

bin ganz neu in dieser Materie !

Lässt sich der Zufall mit Eurer Methode überlisten ?


Zitat:
Nur , die Zielfigur auf Rot könnte ja auch zunächst nur eine 7-er sein. Nachdem diese Figur mit der Angriffsmethode Durchbruch getroffen wurde – wie geht man da weiter vor?
Die 13-er Rotfigur hätte ja noch länger sein können.
das wüsste ich auch sehr gern, was man da macht !

Beispiel, letzte Woche :

R
S
R
0
S
R
R

S
R
S
S
S
S
0
R
R
R

S
R
S
R
S
S
S
R
S
S
R
R

S
R
S
R
R

S
S
R
R
R
--------------------------------
R
R
R
R
R
R
R
R

S
R
S
R
S
S
R
R
R

S
R
R

S
R
R

S
S
R
S
R
S
S
R
R
R
------------------------------
R

S
R
R
R
------------------------------
R
R
R
R
R
R
R
R
R

S
S
S
R
R
R
--------------------------- wie lange jetzt stehen lassen ?
R
R
R
R
R

S
S
R
R
R

S
S
S
S
R
R


außerdem :

Wenn zero kommt ,notiere ich zero wie "rot" wenn die Kugel im Uhrzeigersinn rollt.
Sonst gilt zero wie "schwarz". Ist das so richtig wegen dem Rhythmus und den Serien ?


danke im Voraus für Euer Bemühen !

zerovamp
zerovamp ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2009, 16:25   #29 (Permalink)
Benutzer
 
Benutzerbild von WENDOR
 
Registriert seit: 06.08.2008
Beiträge: 46
Credits: 130
Standard

@alle,

die Satzmethodik für Dein Beispiel ist relativ einfach.
Es heißt:

Angriffsmethode: Rhythmusveränderung (Durchbruch)

Hier sind noch einmal die Angriffstabellen für die Methode „nach Rhythmusveränderung“.
In der Regel werden nur 3 Angriffe ausgeführt (nur in Ausnahmefällen und nur für Fortgeschrittene Paroli-Spieler - 4 Angriffe)

Rhythmusveränderung - Spiel-PHASE II

SatzCoup--------Einsatz/Stücke--------
----1-------------------2--------------
----2-------------------3--------------
----3-------------------5--------------
(Bei Rhythmusbestätigung jeweils 1St. dazu)


Zitat:
Zitat von zerovamp Beitrag anzeigen
Hallo WENDOR Hallo Daryl

bin ganz neu in dieser Materie !

Lässt sich der Zufall mit Eurer Methode überlisten ?



das wüsste ich auch sehr gern, was man da macht !

Beispiel, letzte Woche :

R
S
R
0
S
R
R

S
R
S
S
S
S
0
R
R
R

S
R
S
R
S
S
S
R
S
S
R
R

S
R
S
R
R

S
S
R
R
R
---------------------ES gab keine Referenz-Figur im Vorlauf, die als Zielfigur hätte definiert werden können. Daher greift die Angriffsmethode "Durchbruch" hier erst 2 Oktaven höher, also ab dem Angriffspunkt 5.
R
R------Hier wird nach der o.Tabelle der Erste Angriff gestartet mit 2 Stück..
R------Paroli + 1 Stck Rhythmusbestätigung, insg 5 Stck weiter auf Rot
R------Hier von den 10 Stck, 7 Stck (2/3) realisieren..3 Stck weiter auf Rot
R------die 6 Stck paroli, weiter..
R------hier wieder 2/3 Realisieren, da wir KEINE Referenz-Figur haben, also 8 -------Stck raus mit 4 Stck weiter..
R------Paroli...
R------hier wieder ca 10 Stck realisieren, 6 Stck weiter..
Erst JETZT haben wir eine Referenzfigur, und das ist eine 11-er Solitär und unsere Zielfigur kann nun nur eine 10-er auf Rot sein (bei höheren solitären Figuren geht man grundsätzlich eine Oktave tiefer.) Anm. WENDOR
S
R
S
R
S
S
R
R
R

S
R
R

S
R
R

S
S
R
S
R
S
S
R
R
R
----------------NICHT hier, sondern erst ab 4-er wird die nun definierte Zielfigur angegriffen. Methode: Siehe oben 2 Stck Rot also..
R

S
R
R
R
------------------------------
R----HIER sind es dann 3 Stck auf Rot Zielfigur 10.
R----Paroli, 1 Stck Rhythmusbestätigung als 7 Stck weiter..
R----Paroli 14 Stck weiter...
R----Hier UNBEDINGT Einsatzsicherung durchführen, 8 Stck realisieren, Paroli -----weiter mit 20 Stck bis 1 Angriffspunkt unter der eigentlichen Zielfigur
R----Paroli, 40 Stck weiter..
R----Hier nur ca. 1/3 des ges. Satzes realisieren, also 25 Stck raus, 55 Stck -----spielen weiter ..
R----Hier 100 Stck raus, 10 Stücke weiter ohne Paroli im Gleichsatz, da die Figur nicht weiter prognostizierbar ist!
Anm. WENDOR
R
R
S
S
S
R
R
R

--------------------------- wie lange jetzt stehen lassen ?

------Unsere ZF auf Rot ist eine 11-er Solitär. Diese Figur hier wird -----anschließend als eine Treppenfigur definiert, und nach der vorhandenen -----Regel für DIESE Figur angegriffen. Die JETZIGE, aktuelle Figur (Siehe Beispiel oben)Anm. WENDOR
R
R
R
R
R
S
S
R
R
R

S
S
S
S
R
R


außerdem :

Wenn zero kommt ,notiere ich zero wie "rot" wenn die Kugel im Uhrzeigersinn rollt.
Sonst gilt zero wie "schwarz". Ist das so richtig wegen dem Rhythmus und den Serien ?


danke im Voraus für Euer Bemühen !

zerovamp
Die Verteilungsmechanismen der EC Figuren sind in der VPS absolut klar definiert.
Es ist der sog. Paroli-Wert der Figur.

Die Zero ist grundsätzlich FIGURENNEUTRAL.

Beweis: sollte man von der absurden Annahme ausgehen, dass die Zero eine EC Figur irgendwie unterbricht, bzw. verändert, würde sich das komplett und in einer unzulässigen Weise, auf die gesamte EC-Figurentverteilung auswirken.
Die Zero wird als 1.35%-- vom Umsatz, bzw., Zero-Steuer-Konstante definiert – und damit ist alles gesagt, was die Zero in der VPS betrifft!

Zum Schluß sollte auch gesagt werden, dass diese demonstrierte Angriffsmethode „Durchbruch“, nur ein kleines Werkzeug/Instrument in der VPS darstellt.
Bei Angriffen auf diverse EC-Figuren in der Permanenz existiert ein ganzes Instrumentarium davon - und wird entsprechend der FigurenArt und Rhythmik angewendet.


Gruß

W E N D O R
WENDOR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2009, 21:47   #30 (Permalink)
Casinospieler
 
Registriert seit: 14.03.2008
Beiträge: 15
Credits: 0
Standard

Hmmmmmmm, also alle Beiträge habe ich nicht geschafft. Aber ich habe es versucht! Und jetzt raucht mir der Kopf! ;-)

Ich habe wirklich Probleme damit die mathematisch-physikalischen Erkenntnisse zu verstehen und auf das Roulettespiel anzuwenden. Am ehesten habe ich noch den Vergleich mit den Schneeflocken verstanden...

@Wendor und mondfahrer
Wäre es möglich das Ganze noch ein wenig anschaulicher zu erklären? Ich weiß ihr macht euch hier so schon viel Arbeit alles zu erklären, aber wenn man nicht ganz so tief in der Materie drin steckt ist es wirklich extrem schwierig.... oder sollen das auch nur ganz tief Eingeweihte verstehen? Vielleicht sprecht ihr ja auch nur Geheimsprache und ich hab's nur noch nicht bemerkt! ;-)
sinsister ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist an.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 16:52 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
vBCredits v1.4 Copyright ©2007 - 2008, PixelFX Studios