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Administrator
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Vor der Suchtgefahr durch Online-Glücksspielangebote will das Europaparlament nun Jugendliche besser schützen. Wer online wettet, in virtuellen Spielbanken pokert oder Roulette spielt, ist nach Ansicht einiger EU-Parlamentarier einer besonders großen Gefahr ausgesetzt, spielsüchtig zu werden.
Der spezielle Reiz der Online-Spiele sei, dass diese jederzeit rund um die Uhr verfügbar sind, die Spieler unmittelbar das Ergebnisse erfahren und oft um große Summen Geld gespielt werden kann. Zwar ist in Deutschland die Online-Lotterie und Sportwetten im Internet verboten, können aber über ausländische Anbieter dennoch getätigt werden. Um Minderjährige vor dieser Gefahr zu schützen, sollen die Alterskontrollen zur Spielbeteiligung verbessert werden. Die EU-Abgeordneten schlagen auch konkrete Maßnahmen bei erwachsenen Spielern vor. So sollen beispielsweise zeitbezogene Höchsteinsätze pro Person festgelegt werden können. Nach einer von der EU-Kommission in Auftrag gegebenen Studie des Schweizerischen Instituts für Rechtsvergleichung entfielen 2004 bereits fünf Prozent des Glücksspielmarktes beziehungsweise zwei bis drei Milliarden Euro auf Online-Einsätze. |
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#2 (Permalink) |
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Casinospieler
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Dies ist sicher eine gute Sache, da Spielsucht bei Jugendlichen nicht zu unterschätzen ist. Zumal Jugendliche sicher eher dazu neigen, keine Grenzen zu kennen. Aber andererseits kann man als Jugendlicher auch nur eine bestimmte Summe verwetten oder einsetzen, da man über nicht so viel Geld verfügt wie vielleicht mancher Erwachsener.
Eine Altersbeschränkung ist sicher auch notwendig, um ein Zeichen zu setzen. Wenn man aber auf Online-Casinos oder Wettbüros außerhalb Europas stößt, greift diese Regelung unter Umständen nicht mehr. Einen völligen Schutz gibt es sicher nicht. |
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