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#1 (Permalink) |
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News Editor
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Vor einiger Zeit hatte ich über einen Vorfall im Casino Bregenz berichtet. Das zur Casino Austria Gruppe gehörende Casino hatte die Auszahlung von 43 Millionen Euro an einen Spieler verweigert, weil es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben soll. Tatsächlich könne man an jenem Spielautomaten nur maximal 4.500 Euro gewinnen. Doch auch diese wurden dem Spieler nicht gezahlt. Dieser sieht sich als betrogen und zieht im Januar nun vor Gericht.
Das Dilemma ereignete sich am 26. März diesen Jahres. Der Spieler traute seinen Augen nicht, als plötzlich 43 Millionen Euro auf dem Display aufleuchteten. Doch anstatt einer Gratulation zum Gewinn, erschien nur ein Mitarbeiter und entfernte den Computerchip aus dem Automaten. Kurz darauf kam der Casino-Chef auf den Spieler zu und erklärte, dass ein technischer Fehler passiert sei. Auf den vollen Betrag wollte man Casino Austria aber nicht verklagen, da sich die Gerichtskosten nach der Verhandlungssumme richten. Deshalb verlangt der Anwalt von Behar M. die Summe von 5 Millionen Euro. Vor diesem Schritt hatte der Anwalt versucht, das Problem ohne ein Gerichtsverfahren zu klären. Doch Casino Austria habe sich zu keinem Zeitpunkt kooperativ gezeigt. Man hatte auch versucht, dass zuständige Finanzamt für eine Kontrolle des Automaten einzuschalten. Doch dieser Aufforderung wurde nicht nachgegangen. Wieder stellt sich die Frage, wie es um die Erfolgschancen des Klägers steht? |
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#3 (Permalink) |
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Casino Tester
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Wenn sich die Behörden schon gegen eine Prüfung des Automaten aussprechen, wird der Fall wohl nicht ganz ernst genommen.
Wenn gleich nach dem Fehler am Chip gebastelt wurde, kann man den Fehler auch sicher nicht mehr nachweisen. Leider liest man auch nichts von Augenzeugen. Ohne sie wird der Spieler wohl schlecht dastehen. |
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#4 (Permalink) |
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News Editor
Registriert seit: 27.06.2011
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Nun ist der Rechtsstreit in die erste Verhandlungsrunde gegangen. Die Klagesumme von fünf Millionen sorgte dabei für Diskussionen. Denn aus Sicht der Casino Austria Gruppe lag „nur“ ein technischer Fehler vor, welcher die Summe von 43 Millionen niemals hätte anzeigen dürfen. Der von beiden Seiten angestrebte Vergleich kam nicht zustande.
Somit pausiert die Angelegenheit erst einmal bis zum 27. April. Dies beschloss die Richterin Anna Maria Grass. An diesem Tag werden dann noch einmal der Mann und dessen Partnerin verhört. Außerdem sollen drei Mitarbeiter sich zu dem Vorfall äußern, welche den angeblichen Gewinn aufleuchten sehen haben. Bis vor kurzem hatte man auch hinsichtlich eines technischen Gutachtens noch nichts erreicht. Casino Austria verweigerte diese Maßnahme und das zuständige Finanzamt zeigte kein Interesse. Dieses hat man nun aber gerichtlich angeordnet. Der Spielautomat war nach dem Ereignis abgeschalten und in eine Lagerhalle transportiert worden. Ohne weitere Benutzung steht er dort bis heute. Casino Austria versicherte, dass der maximale Höchstgewinn des ominösen Spielautomatens bei nur 4.500 Euro liege. Somit wären 43 Millionen Euro unmöglich gewesen. „Ich fühle mich betrogen“, sagte der Mann nach dem Prozess, von dem er sich so viel und vor allem ein schnelles Ende erhofft hatte. Die Geschichte ist mittlerweile so populär, dass er in Fernsehsendungen eingeladen wurde, um dort den Vorfall aus seiner Sicht zu schildern. |
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#5 (Permalink) |
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Casino Tester
Registriert seit: 06.10.2011
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Gleich mal um 3,5 Monate verschoben. Mensch, die Warteliste in den Gerichten muss ja ellenlang sein oder dauert ein Gutachten wirklich so lange?
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