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Der Überfall auf ein Spielcasino in Klagenfurt am letzten Samstag ist nun geklärt. Ein Räuber hatte einen Angestellten mit einem Messer bedroht und war dann mit 1.500 Euro Beute davongeradelt. Am Donnerstag klickten bei einem Asylwerber (29) die Handschellen, er ist dringend tatverdächtig.
"So schnell wird ein Raub leider selten aufgeklärt", freut sich Inspektor Ingo Widowitz vom Klagenfurter Kriminalreferat über den raschen Erfolg seiner Gruppe. Denn aufgrund der Fotos aus der Überwachungskamera konnte der mutmaßliche Kriminelle ausgeforscht werden. Mehrere Zeugen hatten sich gemeldet, weil sie den Mann auf den Bildern erkannt hatten: Es handelt sich um einen 29-jährigen Arbeiter aus Aserbeidschan, der seit einiger Zeit als Asylwerber in Klagenfurt lebt und der für die Beamten auch kein gänzlich unbeschriebenes Blatt ist. "Er hat Vorstrafen, aber derart ist er noch nicht in Erscheinung getreten." Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ist der Asylant nun verhaftet worden. Geständnis hat er noch keines abgelegt. "Er leugnet – aber was hat er auch schon zu verlieren?" Ihm drohen mindestens fünf Jahre Haft, sofern er wegen schweren Raubes angeklagt wird. Da er den Casino-Angestellten mit einem Messer bedroht hatte, gilt dies als wahrscheinlich. Das Opfer hatte den Täter ja nach dem Überfall noch eine Weile beherzt verfolgt, es dann aber aus den Augen verloren. |
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