Ich beschäftige mich schon von Kindesbeinen an mit allen erdenklichen Dingen rund um das Geld verdienen.
Nein nein, die damaligen DM-Noten haben mir ebenso wenig meinen Kopf verdreht wie der heutige Euro.
Mein starkes „Geld“-Interesse, war und ist, für den Traum nach einem angenehmen, und vor allen stressfreien Leben.
Mein Vater hat schon gesagt:
„Wer etwas erreichen will muss immer gut aufpassen, und vo allem gut zuhören.
Kurz und bündig (wie man es gerne mag), geht es nicht immer, und schon garnicht, wenn man sich für das Geld verdienen interessiert.
Ich bin Berufspieler, und mein Beitrag ist keine Verkaufwerbung.
Ich schenke euch etwas, muss aber kurz erzählen dürfen.
Als gelernter Bäcker und Fleischer lag es nahe einen Baggerbetrieb zu gründen (lach), welchen ich von 1992-1995 zu einem recht stattlichen Unternehmen mit 53 Angestellten ausbaute.
Zwei große Brecheranlagen (Recyclingmaschinen zur Aufbereitung von Beton und Asphalt zu Schotter) mit Neuanschaffungswerten von 435.000,00- und 729.000,00 DM arbeiteten bundesweit, und ich habe allein mit diesen beiden Maschinen täglich 15.000,00 DM umgesetzt. Weiter hatte ich für jede Brecheranlage einen großen Bagger und einen großen Radlader. Sechs weitere Bagger mit Fahrer arbeiteten im Stundenlohn für zwei feste Firmen, und setzen jeder täglich jeweils ca. 1.000,00 DM um.
Mit weiteren 3 großen Baggern führte ich bundesweit große Abbrüche durch.
Mit einer GmbH Vertrieb ich Minibagger der Firma HITACHI als Vertragshändler, und unterhielt eine Mietstation für diese Firmen.
Ich habe an mindestens 12 Stunden pro Tag geschuftet wie ein Hund, und trotz der Vielzahl an Mitarbeitern, einen Bagger noch selbst gefahren.
Ich habe (auch nach Steuern etc.) Geld verdient wie Heu sag ich euch.
Eine Geschichte wie auch manch andere Geschichte
Weiteres stark abgekürzt, ging ich mit meinem Lebenstraum 1995 PLEITE.
Meine Brecheranlagen arbeiteten für die THT (Thüringer Hoch- u. Tiefbau GmbH) –hört sich gut an-, und trotz ...bla bla bla .... 3-Monatswechsel Garantie ......bla bla bla ....., ging diese Firma den Bach runter, und hat mich mit Außenständen von Monaten beinhart mitgerissen.
Ich hatte keine Ersparnisse, und trotz sehr hohen Gewinnsummen in den Jahresabschlüssen nicht ein Haus gebaut, und auch keine privaten Aktien o. ä., denn ....
Ich war ein Spieler!
So wie die Börsianer spekulieren, so habe ich Roulette gespielt.
Von 1988-1995 habe ich mindestens ½ Million DM verloren, und wäre ich nicht von der Fa. THT mit in die Pleite gerissen worden, hätte ich vermutlich binnen eines weiteren Spieljahres, die Million Minus im Casino voll gemacht.
Ich habe nie mit Umsatz und stets mit Gewinngeldern meiner Firma gespielt, doch war ich von jedem einzelnen Auftraggeber mit seinen Zahlungen abhängig, denn für Schwierigkeiten im Zahlungsverkehr hatte ich nichts auf der hohen Kante.
Man hatte mir mit dem Verlust meiner Firma das Herz rausgerissen, und ich habe mich dafür gehasst, beim Roulettespiel das Geld verloren zu haben, mit welchem ich (wenn auch Privat), meine Firma hätte locker retten können.
Vor lauter Hass wurde ich ungenießbar, und wenige Wochen nach der Firmenpleite zerbrach auch meine Ehe mit 3 Kindern.
Ich habe sofort aufgehört zu spielen und im März 1996 meine jetzige Frau kennen gelernt, mit welcher ich nun seit 2001 verheiratet bin, und einen 1 ½ jährigen Sohn habe.
Ich möchte jetzt zum Thema kommen, und denke dass gerade die Börsianer ähnlich denken wie ich.
Ich bin ein Kämpfer, und liebe es unabhängig zu sein.
Für mich gibt es nichts schlimmeres für andere Menschen arbeiten zu müssen, und auch Abhängigkeit von anderen Personen ist mir zuwider. Selbst als Selbstständiger bist du abhängig von Deinen Kunden – schlimm.
Es gibt nur zwei Wege: Börse oderRoulette!!
Ich habe Roulette gewählt, und ...
Seit Ende 1996 bin ich Berufsspieler.
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