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hu @operis,@Daryl,@Alle :
@operis :
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Das die von wendor beschriebene VPS ähnlich einem Modell aus der Chaostheorie arbeitet, habe ich mir bereits gedacht, da mathematisch dem Roulette nicht beizukommen ist.
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Es kann sein, dass es Dich jetzt ein wenig irritiert, aber in gewisser Weise ist dem Roulette durchaus "mathematisch beizukommen". Das liegt daran, dass die Roulettemaschine ein symmetrisches physikalisches System mit festen geometrischen Vorgaben ist, dass durch Wechselwirkung mit absolutem Zufall keinen absoluten Zufall produzieren kann sondern wechselnde,sich überlagernde und interferierende Rhythmen erzeugt, die nicht im Widerspruch zu den Aussagen der mathematischen Wahrscheinlichkeitstheorie stehen.
Physikalische Systeme sind immer "determiniert" , auch wenn sie eine "chaotische Komponente" haben, und deswegen kann man zur Beschreibung physikalischer Systeme die Mathematik einsetzen um Vorhersagen darüber zu treffen. WENDORS "Spielregeln" des "VPS-Spiels" kann man lernen - es ist eine Art "Mathematik", die natürlich auch programmierbar ist, und man kann sie einüben ohne dass man eigentlich die Theorie , warum VPS funktioniert, unbedingt vollständig verstehen können muss.Allerdings erscheint es vielen Spielern unbefriedigend einfach zu akzeptieren, dass die VPS funktioniert ohne den Grund für diesen Erfolg zu begreifen.
Wir haben beim Roulettespiel , einem makroskopischen System, erstaunlicher Weise ganz ähnliche Mechanismen vorliegen wie im atomaren Bereich ,d.h. es machen sich Phänomene wie Unschärferelationen, Beugung / Interferenz von Wellen, "Knoten" erhöhter Trefferwahrscheinlichkeit und andere Effekte , wie wir sie aus der Quantentheorie kennen, bemerkbar. Dies alles aber nur "indirekt" und "partiell", d.h. es wird vom Zufall "überlagert" und WENDORS Methode besteht aus "mondischer Sicht" darin, gerade diese Effekte mit Hilfe einer Technik des "Heraushörens" der Rhythmen gewinnbringend zu nutzen. Nicht die Roulettemaschine passt sich unseren Wünschen an, welcher Rhythmus kommen möge, d.h. wir "bestimmen nicht den Marsch", sondern wir müssen uns an die Vorgaben der Maschine anpassen, die "den Marsch" immer wieder neu bestimmt ,auf den wir uns wie in einer Art Tanz durch Anpassung immer wieder neu einstellen müssen. Deshalb hat WENDOR die VPS mit einer Art Tanz verglichen. Wie in einem Schachspiel, bei dem der Spieler Symmetrien ausnutzen kann , um einem unterlegenen Gegner, der sich im Umgang mit Symmetrien schlechter auskennt , systematisch in die Ecke zu treiben - auch beim Schachspielen entstehen Rhythmen und Symmetrien , ausgelöst durch die zunächst "unberechenbaren" Einwirkungen des Gegners auf eine symmetrische physikalische Struktur, die nach vorgegebenen Regeln zu bedienen ist - so wird das Casino, das bei richtiger Anwendung der VPS Martingale gegen uns spielen MUSS, mmer mehr in die Ecke gedrängt bis es schliesslich "matt" ist.Je nach den rhythmischen Vorgaben des aktuell vorliegenden Roulettesystems , die durch die aktuellen Kugeleigenschaften, die Rautenzahl, Luftdruck usw. mitbestimmt werden, kann das allerdings mehrere Stunden Zeit in Anspruch nehmen bis die Partie zu Ende gespielt ist.
Zitat:
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Chaotische Systeme funktionieren sicher nach definierten Grenzen, ist jedoch das Feld nicht etwas zu groß, um daraus Schlussfolgerungen im Roulettespiel zu ziehen?
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Wie schon gesagt, diese Überlegung erscheint durchaus "verständlich" , es stellt sich aber die Frage, ob sie auch "berechtigt" ist. Letzteres ist zu verneinen, wobei es nicht ganz leicht einzusehen ist, warum es zu verneinen ist.
Es geht eigentlich nicht darum, daraus, dass "chaotische Systeme nach definierten Grenzen funktionieren" Schlussfolgerungen im Roulettespiel zu ziehen sondern um die Beantwortung der zunächst offenen Frage, ob das "Chaos" beim Roulettespiel "teilgeordnet" ist oder nicht - durch äussere Zwänge / Grenzen - und zwar in quantitativer Hinsicht gegebenenfalls so stark, dass wir einen gewinnbringenden Nutzen daraus ziehen können in der Weise, dass wir "überdurchschnittlich oft" die Spielbank zwingen können, gegen uns Martingale zu spielen. Ob das Roulettespiel ein physikalisches System ist, das solche nutzbaren Eigenschaften aufweist oder nicht, kann man nur experimentell klären, d.h. indem man das System bzw. die Produkte, die es liefert, eingehend untersucht. Die "Produkte" , die zu untersuchen sind, sind natürlich die Permanenzen, und damit ist klar, dass man nicht so vorgehen darf, dass man versucht, Deine Frage "theoretisch" bzw. durch Spekulation zu klären ohne die Permanenzen selbst überhaupt untersucht zu haben. Sondern der Schluss, der gezogen werden muss, ist gerade umgekehrt : Aus den Analysen der Permanenzen ist zunächst einmal zu schliessen, dass die Roulettemaschine als symmetriches technisches Produkt erfahrungsgemäss durch Wechselwirkung mit absolutem Zufall - sollte es ihn überhaupt geben - keinen absoluten Zufall liefern kann sondern nur "rhythmischen" Zufall.
Die Frage, die sich der Beobachtung anschliesst . lautet dann : Warum eigentlich passiert das überhaupt so ?
- Das Phänomen ist natürlich nicht ganz leicht einzusehen, aber
man bekommt eine Art "Gefühl" dafür, was eigentlich abläuft, wenn man die Wechselwirkung der Roulettemaschine mit dem Zufall mit den Resultaten der Wechselwirkung zwischen zufälligen Ereignissen im Mikrokosmos , beispielsweise sich chaotisch verhaltender Atome, Elektronen, Photonen und geordneten Strukturen, die konstant bleiben , vergleicht.
Beispiele : Bekanntlich verhalten sich Elektronen - zumindest wenn man sie stört , beispielsweise durch Einwirkung von Messinstrumenten, die ihre Geschwindigkeit und Flugrichtung bestimmen sollen - chaotisch, d.h. man kann nicht genau vorhersagen, mit welcher Geschwindigkeit sie in welche Richtung "fliegen", wenn sie "zufällig" aus einer Elektronenquelle, deren Ortskoordinaten genau bekannt sind, austreten. Trotzdem verhalten sie sich im Zusammenspiel mit sehr vielen anderen Elektronen - genauer gesagt : in ihrer scheinbaren Reaktion auf das VERHALTEN der anderen Elektronen - immer dann teilweise "geordnet", wenn sie sich in einer geometrisch geordneten Umgebung befinden, die konstante geometrische Grenzen definiert, beispielsweise einen oder mehrere Spalte, durch die sie "zufällig" hindurchfliegen können um anschliessend auf einem Bildschirm an einer exakt definierbaren Stelle ein Ereignis auszulösen, das man messen kann. -
Der Nobelpreisträger Feynman hat dies in seinen Vorlesungen über Physik , die schriftlich dokumentiert sind (Feynman, Leighton,Sands, Vorlesungen über Physik) sehr anschaulich dargestellt, um seinen Studenten einen "natürlichen" Einstieg in die Quantentheorie zu ermöglichen, weswegen ich Interessierten die Lektüre dieser Vorlesungsreihe unbedingt empfehle - Interessant dabei ist, dass die "zufällig" fliegenden Elektronen, von denen man eigentlich annehmen sollte , dass, wenn sie zufällig aus einer Elektronenquelle austreten, auch zufällig irgendwo landen ohne Rücksicht auf das Benehmen der anderen zufällig agierenden Elektronen , sich so benehmen als HÄTTEN sie eine Art Gedächtnis und ein Wahrnehmungsvermögen, das ihr Verhalten im Zusammenspiel mit anderen Elektronen definiert. Die sehr merkwürdige Beobachtung bei dem Ganzen ist allerdings folgendes :
Erstens :
Sie tun das NUR, wenn sie sich in der Umgebung irgendwie geordneter, d.h. in irgendeiner Art und Weise symmetrischer vorgegebener räumlicher Strukturen bewegen, anderfalls verhalten sie sich völlig chaotisch. Und dass sie sich in einer solchen Umgebung so verhalten als HÄTTEN sie ein Gedächtnis , das kann man daran erkennen, dass sie symmeterische Muster erzeugen, die berechenbar sind, wenn man die Geometrie der räumlichen Strukturen kennt, innerhalb derer sie sich bewegen.
Zweitens :
merkwürdigerweise bewegen sie sich so, als ob sie sich auf Bahnen bewegen, die durch Wellengleichungen definiert sind, d.h. auch so, als ob sie miteinander interferieren würden obwohl sie zeitlich "unanbhängig" sich gegenseitig hinterherfliegen , das heisst NACHEINANDER , ähnlich wie auch die Coups im Roulettespiel nicht gleichzeitig sondern nacheinander erfolgen .
Mann kann dieses "Nacheinander" experimentell verfizieren, indem man die Intensität der Elektronenstrahlung extrem reduziert , die Elektronen an einem Bildschirm nacheinander auffängt und den am Bildschirm lokal stattfindenden Energieaustausch mittels Elektronenmultiplier so verstärkt, dass man einzelne Elektronen zählen und die Ortskoordinaten des Einschlagpunktes auf dem Bildschirm genau bestimmen kann. Obwohl die Elektronen einzeln nacheinander eintreffen , erzeugen sie auf dem Schirm in Abhängigkeit der äusseren Geomatrie Interferenzmuster, zum Beispiel Streifen, wenn zwei parallele Spalte als "Blenden" verwendet werden, und nur noch einen "Streifen" wenn einer de Spalte abgedeckt wird.
Es entstehen insoweit rhythmische Streifenmusster und /oder alle möglchen andern Muster, die man sich zusammengesetzt denken kann aus elementaren Rhythmen unterschiedlicher Frequenz. In der Röntgenstrukturanalyse kann man daher aus den geometrischen , rhythmischen Mustern, die wie "Permanenzen" interpretiert werden können, auf die Geometrie der Kristallstrukturen schliessen, durch welche hindurchfliegende Elektronen gebeugt werden und durch die Geometrie des Kristalls indirekt dazu gebracht werden zu interferieren.
Etwas schwieriger ist es mit Aufklärung "chaotischer" Strukturen, durch die man Elektronen schickt, beispielsweise mit Gläsern. Diese sind teilweise - und zwar ganz individuell, je nach Glassgtruktur - noch kristallin, so dass sich auch hier noch "Permanenzen" ergeben, die teilweise rhythmisch sind - das entspricht sinngemäss in etwa der Situation, die wir makroskopisch beim Roulettespiel vorliegen haben.
Ändert man einzelne Parameter in der Geometrischen Umgebung, d.h. nimmt man zum Beispiel einen Spalt weg, durch den theoretisch die Elektronen fliegen könnten , oder fügt einen neuen Spalt dem bestehenden geometrischen System hinzu oder ändert die Spaltbreite usw. , dann ändert sich auch das Muster bzw. der Rhythmus im Muster. Diesen variablen räumlichen Strukturen im atomaren Bereich entsprechen beim Roulettespiel die geometrischen Eigenschaften der Roulettemaschine, die teilweise variabel sind , wie z.B. das Gewicht der Kugeln ( denn sie können ausgetauscht werden) oder der Bereich, in dem die Kesselgeschwindigkeit variiert, die durchschnittliche Zahl der Runden, die ein Zielwurfcroupier die Kugel rollen lässt usw.
Richard P.Feynman hat in den oben erwähnten Vorlesungen über Physik den Umgang der Physiker mit dem quantenmechanischen Verhalten atomarer Systeme, in denen der Zufall eine grosse Rolle spielt , einen
"logischen Seiltanz" genannt.
Dabei hat er darauf hingewiesen,
dass man auch dann, wenn man es mit sehr vielen , unberechenbaren physikalischen Ursachen zu tun hat, die man nicht einzeln messen kann und die man sogar gar nicht kennt , TROTZDEM dadurch, dass man einen logischen Seiltanz vollzieht - man kann es auch "Schach dem Zufall" nennen - bestimmte Vorhersagen treffen kann über das zukünftige physikalische Verhalten des Systems. Um solche Vorhersagen treffen zu können, muss man allerdings die Muster, die im Rahmen des physikalischen Geschehens erzeugt werden, eingehend untersuchen.
Zugleich wies er darauf hin, dass man diesen logischen Seiltanz nur so lange vollziehen muss, wie man die unberechenbaren Unbekannten nicht kennt, d.h. sollte man irgendwann doch einmal in der Lage sein, die fehlenden Unbekannten genau zu kennen, dann würde sich der Tanz erübrigen. Dann hätten wir - übertragen auf das Roulettespiel - die Situation, die sich Paroli-user "nodronn" in einer Art Wunschdenken vorgestellt hat , leider ist es Wunschdenken ...
und genaus so wie Feynman es in Bezug auf den Umgang mit atomaren Systemen beschreibt - logischer Seiltanz - so verhält es sich eben auch mit der richtigen Anwendung der VPS. Die Muster liefern Informationen darüber, wie sich das - in gewissen Grenzen träge - System in der nahen Zukunft UNGEFÄHR verhalten MUSS. Die "Trägheit" beruht letzlich darauf - auf das Roulette bezogen - dass es dem Casino unmöglich ist, die feststehenden Parameter der Roulettemaschine so oft zu wechseln und so stark zu variieren, dass überhaupt keine rhythmischen Muster mehr entstehen, d.h. dass wirklich totales Chaos entsteht.
@Daryl .
ja, auch ich bin sehr erfreut, dass man hier endlich einmal UNGESTÖRT von Trollaktivität zur Sache kommen kann. Auch Trolle kann man offensichtlich "in Schach halten" - indem man ganz einfach den Spalt, durch den sie sich hindurchschlängeln wollen, ein wenig enger macht ...Ansonsten erzeugen sie rhythmische Muster und interferieren sogar, wenn mehrere Foren miteinander
"wechselwirken" ...
mondfahrer