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setzt beispielsweise nach einer Pause später noch mal, sind die Chancen wieder gleich hoch, da man die bisherigen Spielzüge nicht kennt
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Coup für Coup gesehen bzw. Spielrunde für Spielrunde gesehen sind die Chancen immer gleich hoch, egal ob fortlaufend oder mit beliebig langer Unterbrechung. Es kann sich z.B. jederzeit eine Serie von 20 x Schwarz bilden oder gleich wahrscheinlich eine Wechselfolge von Schwarz und Rot (SRSRSRSRSRSRSRSRSRSR) mit der gleichen Länge oder eine beliebige andere 20er Figur mit S und R Kombinationen. Zwischen jeder einzelnen Entscheidung ("Kommt beim nächsten Wurf eine schwarze oder ein rote Zahl?") bleibt es bei der etwa 50:50 Wahrscheinlichkeit. Will man jedoch zwei Ereignisse in Folge korrekt voraussagen, vermindert sich die Wahrscheinlichkeit auf 25% und mit jedem weiteren Folgeereignis jeweils um die Hälfte. Zero dabei mal außen vor gelassen. Beim Roulette kommt es allerdings nicht darauf an, Serien von aufeinanderfolgenden Treffern zu machen, sondern es reicht schon, wenn man am Ende das eine Stück mehr gewonnen hat (z.B. beim Spiel auf den Einfachen Chancen 10 x verloren und 11 x gewonnen). Die Reihenfolge der Gewinne und Verluste ist dabei völlig beliebig. Spielt man progressiv, also mit unterschiedlich hohen Einsätzen je Spielrunde, kann man auch mit einem Plus/Minus-Verhältnis von 1:5 (z.B. nur zwei Plusergebnisse und zehn Minusergebnisse) effektive Spielgewinne beim Roulette erzielen. Im Extremfall funktioniert das sogar mit dem 1:10 Verhältnis, wobei es sich dann um die Ausreizung der Martingaleprogression handelt. Davor ist allerdings dringend abzuraten.