Zitat:
Die gute Chance muß immer dominant bleiben
Eine Zweierserie der schlechten Chance braucht nicht übertrumpft zu werden sondern nur "ausgeglichen". Alle anderen Serien (Dreier, Vierer, Fünfter etc.) müssen aber vom Favoriten übertrumpft werden. Dieses bedeutet, daß wenn z.B. die schlechte Chance eine Dreierserie produzierte, anschließend von der guten Chance mindestens eine Viererserie kommen muß, damit die Dreierserie der schlechten Chance übertrumpft wird.
|
Diese Regel erscheint mir unlogisch. Eine nicht seltene Erscheinung beim Roulette ist die Serienwechseltendenz (auch Serientrauben Tendenz genannt), bei der sich Serien in direkter Folge untereinander abwechseln. Beispiel: 4 x Rot, 3 x Schwarz, 5 x Rot, 4 x Schwarz usw. Rot-Serien sind im Beispiel jeweils eine Erscheinung länger als die Schwarz-Serien, aber damit ist die Einfache Roulettechance Rot keineswegs favorisiert. Jeder Permanenzabschnitt mit Dreierserien oder höheren Serien auf der vermeintlich "schwachen" Einfachen Chance signalisiert m.E. eine schwer kalkulierbare Tendenz. Es kann sich um eine Übergangsphase zwischen zwei verschiedenen Tendenzen handeln. Oder um die Serienwechseltendenz, bei der sich die Länge der einzelnen Serien nicht voraus berechnen lässt. Lediglich das übergordnete Bild der "Serienverklumpung" lässt sich erahnen und mit "unscharfer Anpassung" bespielen. 4er gegen 3er "Übertrumpfung" oder 5er gegen 4er "Übertrumpfung" hat nichts mit Favoritenspiel zu tun, sondern ist der Versuch von quasi Coup-genauer Kaffeesatzleserei. Favorit und Restante liefern sich kein knappes Kopf-an-Kopf Rennen, sondern die restante Einfache Chance (EC) zeigt deutlich mehr Schwäche. Sonst lässt sich die Gegenchance nicht ausreichend sicher als Favorit einstufen.
Zitat:
|
Dieses kann aber ruhig auch erst nach einigen Wechselwürfen auf den beiden Chancen geschehen (S-R-S-R). Kommt aber nach der Dreierserie der schlechten Chance zuerst eine Zweierserie egal auf welcher Seite, dann ist die Regel der Dominanz nicht mehr erfüllt. Ist ja auch klar: wenn die Zweierserie auf der schlechten Chance kommt, so hat die schlechte Chance schon 2 Serien hintereinander. Da ist die Dominanz der anderen wirklich nicht mehr gegeben. Ebenso geht diese Dominanz verloren, wenn nach der Dreierserie der schlechten Chance die gute Chance nur eine Zweierserie aufbringen kann. Eine Übertrumpfung, die wichtig ist, fehlt dann. Natürlich ist die Dominanz auch sofort dahin, wenn die schlechte Chance (in diesem Beispiel Rot) mit 2 Serien irgendwann hintereinander ohne eine Serie der guten Chancen aufwartet. R-R-S-R-R oder R-R-S-R-S-R-R. Es ist wirklich einfacher, als es hier steht. Man könnte auch einfach sagen: Einerschläge (egal wo) sind völlig gleichgültig und unterbrechen die Dominanz nicht. Zweierserien der schlechten Chance müssen mit mindestens einer Zweierserie der guten Chance aufgefangen werden, und bei einer Dreierserie der schlechten Chance muß mindestens ein Vierer der guten her. Zwei Serien der schlechten Chance (die zweite kann ruhig nach einigen Wechselwürfen kommen) hintereinander zerstören auch die Dominanz. So hat man wirklich einen guten Rahmen, denn 20 Würfe sind lang, und Sie müssen wirklich die Geduld aufbringen, den Verlust der Dominanz hinzunehmen und eine neue Chance abzuwarten, denn nur innerhalb des Zeitfensters von 20 Würfen sind die Gewinne am wahrscheinlichsten.
|
Dreierserien der "schlechten Chance" (im Sinne von restanter EC) zerstören nach meiner Erfahrung auch dann die Dominanz der Gegenchance, wenn diese sich direkt oder kurz nach der Serienerscheinung mit einer Vierer- oder höheren Serie dagegen stemmt. Die Dreierserie auf der "schlechten Chance" ist vielmehr das Signal zum Trendwechsel mit erhöhter Wahrscheinlichkeit (Ausnahme Serienwechseltendenz). Das gilt natürlich auch für die Persönliche Permanenz (PP). Drei Minusergebnisse in Folge sollten als Warnsignal erkannt werden und die Satztechnik sollte entsprechend darauf eingestellt werden.